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Vorwort : |
Diese umfangreiche Chronologie hat überwiegend unser BI-Mitglied Rainer Kuhlen zusammengestellt (mit Angaben der Quellen). Der Zeitraum 1898 - 1989 wurde aus einer Chronologie der MITTELBADISCHEN PRESSE entnommen. Rainer stellte den Zeitraum 1990 bis 2002 zur Verfügung. Seit 2003 führt
diese Chronologie weiter. |
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1898 |
Auf dem Gelände des späteren Flugplatzes sind badische Truppen stationiert. |
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1913 |
Der Zeppelin-Flugplatz Lahr wird eröffnet |
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1928 |
Lahr bewirbt sich als Weltflughafen für Zeppeline, scheitert aber mit diesem Vorhaben. Friedrichshafen bleibt Deutschlands Zentrum für Zeppeline |
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1945 |
Nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg kommen französische Soldaten als Besatzungsmacht nach Lahr |
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1946 |
Lahr wird Sitz der 1.Luftwaffendivision der französischen Besatzer |
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1952 |
Lahr wird im Rahmen eines Nato-Programms zum Flugplatz für Düsenjäger ausgebaut |
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1967 |
Die französischen Truppen ziehen ab. Ihnen folgen kanadische Truppen. So wird Lahr Garnisonsstadt für die kanadischen Nato-Truppen. In der Stadt entstehen für die Soldaten und ihre Familien ganze Stadtteile. |
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1970 |
Die Düsenjäger ziehen aus Lahr ab. Ihnen folgt die 4.mechanische Brigade der Kanadier mit schwerem (Flug-)Gerät |
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21.05.1990 |
OB Dietz denkt laut über Charterflugverkehr und Frachtflug nach (LZ) |
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15.04.1990 |
R.Haungs (CDU-MdB): Lahr könnte "zentraler Anziehungspunkt für die gesamte Südwestecke werden", z.B. Fracht, Touristik, innerdeutsche Zubringerflüge für München II und Frankfurt (LZ) |
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08.09.1990 |
ALMI (Arbeitsgemeinschaft Lahrer Mittelstand) : Lahr als "Zentrum für Charterflüge", technische Ausbildungszentrum für Fluggesellschaften, Fracht-, Lager- und Logistikunternehmen nach Lahr (LZ) |
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1991 |
Studie von SYNTROPIE/Basel vermeldet "konkretes Interesse" von - Lufthansa-Tochter German Cargo - eines großen Kurierdienstes - einer internationalen Speditionsgruppe Grundsätzlich seien diese bereit zur Beteiligung an einer Betriebsgesellschaft, unter der Voraussetzung eines 24-Stunden-Flugbetriebes (BZ) |
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Ostern 1991 |
Dementi von German Cargo Services "...lässt es sich aus unserer Sicht auch nicht erwarten, dass sich der Standort Lahr nach einem Abzug der kanadischen Luftwaffe zu einem internationalen Luftfrachtzentrum entwickelt". (J.H. Irrle, Geschäftsführer von German Cargo) (BZ) |
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23.03.1991 |
SYNTROPIE: "Lahr als regionaler Passagierflughafen wurde überwiegend nicht als erfolgsträchtig angesehen". (BZ) |
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20.06.1991 |
IHK-Chef Euba: "Keine Chance für eine ausschließliche, zivile Nutzung des Lahrer Nato-Flugplatzes"..."Niemals könne in der Region Südbaden das Fracht- oder Passagieraufkommen so groß sein, um einen weiteren Flugplatz nur einigermaßen kostendeckend zu betreiben." (BZ) |
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19.09.1991 |
R.Haungs: "Ich möchte...versuchen, große kanadische und amerikanische Firmen mit Europaaktivitäten in Lahr anzusiedeln" (LZ) |
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03.10.1991 |
Junge Union Ortenau: "Ein weiterer Passagierflughafen in der Region neben Straßburg kann kaum wirtschaftlich sein, da der Bedarf für 2 Großflughäfen einfach nicht vorhanden ist." (STAZ) |
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12.11.1991 |
Unternehmensberater W.Finkbeiner: "Ich wage zu bezweifeln, dass das Hinterland von Lahr ausreicht, Regionalfluggesellschaften die Einrichtung eines Liniendienstes schmackhaft zu machen." N.Steenken von der Unternehmensberatung Berger u. Partner: "Was nichts anderes heißt, als dass die Flugplatzbetreiber nicht nur den Flugbetrieb als solchen, sondern auch die einzurichtenden Linien finanziell abzusichern hätten." W.Finkbeiner: "Wer wirklich viel fliegt,verlegt seinen Standort, so er irgend kann, in die Nähe eines internationalen Großflughafens." Berger-Mann Steenken: "Die viel zitierten Dienstleistungs- und High-Tech-Unternehmen, mit Aktivitäten im In- und Ausland, fallen somit schon einmal heraus aus dem Kreis der möglichen Bewerber." (BZ) |
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19.12.1991 |
IHK Südlicher Oberrhein gründet Flugplatz Lahr GmbH (FLG) Begründung u.a.: - erhöhte Wertschöpfung durch Flughafenbetrieb mit "Luftverkehrsbetrieben, Transportbetrieben, flugtechnischen Zulieferbetrieben, Reparatur- und Wartungsbetrieben und Dienstleistungsbetrieben." - Übernahme von Teilen des Geschäftsflugverkehrs und Charterverkehrs von Straßburg/Entzheim. - Entlastung für Frankfurt und Stuttgart in Urlaubszeiten IHK-Geschäftsführer Dr.Norbert Euba und Dr. Wilhelm Peters prägen den Begriff des Flugplatzes Lahr "als Magnet für Industrieansiedlungen" |
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06.01.1992 |
Lufthansa-Übungsflüge am Feiertag "Heilige Dreikönige" |
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10.01.1992 |
Firmenchef Herrenknecht jammert in Leserbrief über "Staus auf der Autobahn" auf dem Weg nach Frankfurt (seiner Monteure) "Es ist klar und logisch, dass sich im Einsatzgebiet eines Flughafens High-Tech-Firmen ansiedeln..."(LZ) |
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14.03.1992 |
Umfrage der IHK: Von 202 angeschriebenen Firmen antworteten 155 Betriebe. Auf die Frage nach dem gewünschten Abflughafen nannten 69 Betriebe Lahr, 16 mal wurde Basel und 10 mal Straßburg erwähnt. Falls nicht geflogen würde, rechneten 84 Firmen nicht mit irgendwelchen Konsequenzen, 6 wollten dann verlagern. Insgesamt fühlten sich 98 Betriebe nicht vom Flugbetrieb abhängig, 35 fühlten sich davon abhängig. Angeblich bestehe "ein großes Interesse für die Anfang April geplanten Flüge zur Hannover-Messe." (LZ) |
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18.03.1992 |
Messeflüge nach Hannover: geplant vom 1.4. bis 8.4. je ein Hin- und Rückflug. Tatsächlich finden nur 2 Flüge statt, mit halb vollen Fliegern, und da sind noch nicht die eingeladenen Journalisten mitgerechnet worden.(STAZ) |
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24.04.1992 |
IHK-Präsident Weitzmann: "Ohne nahe Flugmöglichkeiten sind kaum noch neue Industrieansiedlungen denkbar."(LZ) |
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30.04.1992 |
Flugplatzchef Peters: Internationaler oder Frachtflugflughafen in Lahr ist völlig unrealistisch. "...selbst ein komfortabler Verkehrslandeplatz etwa in Größe des Friedrichshafener Flugplatzes mit 200.000 Passagieren pro Jahr bleibt Utopie" (LZ) |
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29.06.1992 |
VDI-Konzept "Wartungswerft Lahr" soll 4000 neue Arbeitsplätze schaffen. Dienstleistungsfirmen, speziell Elektrik/Elektronik, Pneumatik, Mechanische und Blechverarbeitung, Vorrichtungs- und Maschinenbau, Hebebühnen- und Gerüstbau etc. sollen sich in Lahr ansiedeln (LZ) |
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16.07.1992 |
Wirtschaftsministerium Stuttgart gibt Zusage für 300.000 DM für Flugplatz-Studie, Umweltministerium Stuttgart steuert 200.000 DM bei (LZ) |
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08.01.1993 |
PROGNOS-Studie: "Evolutionsszenario": 97 Arbeitsplätze, 25.600 Passagiere "Übernahme Szenario": VLP Offenburg und Freiburg gehen nach Lahr: 18 Arbeitsplätze mit 7.100 Passagieren |
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01.04.1993 |
R.Haungs: Lufthansa soll als Gegenleistung für Pilotentraining "...einen Teil ihres Frachtgeschäftes aus dem wesentlich teueren Frankfurt nach Lahr verlegen." (LZ) |
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18.03.1993 |
Steininger (DORNIER)erklärt auf Bürgerversammlung in Kürzell, dass "...sich bereits 25 interessierte Firmen gemeldet haben, davon aber nur 3 Betriebe eine fliegerische Nutzung der Landebahn wollen." (LZ) |
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08.04.1993 |
OB Dietz (Lahr): "Schaffung von mindestens 3.000 Arbeitsplätzen in den nächsten 10 Jahren." (LZ) |
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08.05.1993 |
DORNIER-Masterplan: ein qualifiziertes Industrie- und Gewerbegebiet mit einem Schwerpunkt auf Logistikintensiven Betrieben. Als Nebennutzung wird der Betrieb eines Verkehrslandeplatzes Lahr vorgeschlagen (LZ) |
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02.07.1993 |
Steininger rechnet mittelfristig mit 4.000 neuen Arbeitsplätzen auf einer Fläche von 100 Hektar (BZ) |
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01.07.1993 |
Ein "Developper", eine Güterverkehrsfirma sei an 30 ha interessiert, pro Hektar seien 40 Arbeitsplätze vorgesehn, insgesamt also 1.200, so Steininger. Die Firma wolle Gebäude errichten und dann weitervermieten. (BZ) |
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Herbst 1993 |
Landrat Fehringer gibt Voruntersuchung in Auftrag, ob der Flugplatz ein geeigneter Standort für eine Thermoselect-Müllverbrennung sei.(BZ/LZ) |
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Jan. 1994 |
Planungen für einen Autobahnanschluss Friesenheim beginnen |
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01.02.1994 |
FLG-Chef redet von 2 interessierten Investorengruppen, wobei "...die zweite speziell am Fliegen interessiert sei: Wir können hier einen Servicebetrieb für Flugzeugmotoren oder eine Produktion von Flugzeugteilen aufbauen" (LZ) |
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Feb. 1994 |
Landesregierung gewährt Gewerbeansiedlungen auf dem Flugplatz, ein zehnjähriges, zinsloses Darlehen in Höhe von 40 Mio. DM (BZ) |
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18.04.1994 |
Verkehrsminister Schaufler will Erstinvestitionen auf dem VLP Lahr mit rund 7,5 Mio. DM fördern. (BZ) |
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29.06.1994 |
Steininger (DORNIER): bisher 200 Interessenten für Flugplatzansiedlung, darunter 70 davon "ernsthafte Interessenten." (BZ) |
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30.08.1994 |
1.Lahrer Montgolfiade wird zum Flop. Statt 15.000 Besucher/Tag kamen am 26.8. nur 3.5000, am 27.8. waren es 8.000 und am 28.8. nur ca. 10.000 Besucher (BZ) |
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Okt.-Dez. 1994 |
Lahr bewirbt sich als Standort für die Produktion des SWATCH-Autos (SMART). Mercedes entscheidet sich für Standort Hambach/Lothringen (Frankreich) |
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21.11.1994 |
Gemeinderat der Stadt Lahr beschließt die Errichtung eines "Geomatics Park" und "Municipal GIS" |
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03.01.1995 |
Eine Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes wird auf dem Flugplatzgelände errichtet. |
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Feb. 1995 |
Fa. Duravit will ein Zentrallager auf dem Flugplatz aufbauen. Pläne für den GEOMATICS-PARC: Ansiedlung von 12 Firmen innerhalb von zwei Jahren, mit 60 Mitarbeitern und 18 Mio. DM Umsatz. In 4 Jahren sollen in 25 Betrieben 280 Mitarbeiter einen Umsatz von 112 Mio. DM erzielen |
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März 1995 |
Ein Privatmann will auf dem Flugplatz ein Flugzeugmuseum mit insgesamt 30 Oldtimern aufbauen |
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Sept.1995 |
Das Museum gibt den Standort Lahr auf und zieht weg. |
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15.07.1995 |
Allgemeine Wirtschaftsberatung, AWB, will ein 2.Herzzentrum auf dem Flugplatz in Lahr errichten, Kosten ca. 500 Mio.DM. |
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10.10.1995 |
AWB-Mann Gang macht das 2.Herzzentrum von der Möglichkeit des Flugbetriebes abhängig. |
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11.10.1995 |
FLG-Chef Peters verspricht zum Bürgerentscheid: 37 flugaffine Betriebe wollten ansiedeln und zusammen mit Investitionen der FLG ergäbe das eine Wertschöpfung von 150 Mio.DM in den ersten 5 Jahren. Weitere 30 Betriebe seien an Ansiedlung interessiert. Ex-OB Brucker (Lahr) träumt von Flügen nach Ceylon. Kairo, Teheran(Iran) etc. (Laut "Bürgerinfo" vom Oktober 1995 der FLG) Die Firmenchefs von Grohe, Leser-Etuis, Nestler-Wellpappe und Class-Marketing machen in der gleichen Ausgabe Stimmung für den Flugbetrieb. Ber Bürgerentscheid endet mit der Niederlage der Flugplatzgegner |
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Nov. 1995 |
Die Deutsche Post AG bestätigt der Bürgerinitiative ihr Interesse an Lahr als Teil des Luftpost-Nachtsterns |
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31.01.1996 |
Verbrauchermarkt-Kette "Globus" will 8.000m2 großen Supermarkt auf dem Flugplatz bauen, sowie einen Baumarkt von ebenfalls 8.000m2 (BZ) |
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04.05.1996 |
Die Pläne für das 2.Herzzentrum sind aufgrund finanzieller Sorgen von AWB endgültig gescheitert |
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17.10.1996 |
Probeflug der Fa. CROSSAIR (Tochter von SWISSAIR) zum Europapark Rust. 1 Flug ab Zürich und ein Flug ab Sion (Schweiz) nach Lahr. (BZ) |
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24.10.1996 |
Peters verkündet: Auch die Fa. EUROWINGS habe Interesse an Bedarfsflügen nach Lahr, z.B. aus Rostock oder Rügen kommend. (BZ) |
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01.11.1996 |
Die kanadische Fa. GEOMATICS International Lahr GmbH eröffnet ihr Werk in Lahr. Laut GEOMATICS-Chef Dan Bulger "...dient Lahr GEOMATICS als zentrale Schaltstelle für die Erschließung des europäischen Marktes." (BZ) |
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Okt. 1996 |
Das erste Lahrer "Flieger Feschd" wird zum Reinfall, es kommen viel weniger Besucher als erwartet. (BZ) |
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01.02.1997 |
Kurt E. Schädler wird neuer Flugplatz-Chef (BZ) |
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01.03.1997 |
Großdemo in Lahr gegen die Nachtflugpläne der Post AG 14.000 Einwände ans Regierungspräsidium. |
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05.03.1997 |
Anhörungstermin zum Postflug-Antrag |
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April 1997 |
IHK-Mann Peters, auch Gesellschafter der FLG startet interne Umfarge unter den stillen Gesellschaftern zur Tonnageaufhebung |
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30.05.1997 |
Premiere einer Antonov in Lahr. Eine AN 124-100 führt einen Transport für Fa.Herrenknecht aus |
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29.06.1997 |
Die indonesische Flugzeugfirma IPTN des Ministers Habibie will Lahr als "homebase" nutzen für den Verkauf des geplanten neuen Regionalflugzeuges N250 auf dem europäischen Markt. 1999 soll die N250 nach Lahr geliefert werden, und Piloten in einem eigens dafür geschaffenen Ausbildungszentrum an der Maschine ausgebildet werden. Es sollen Büros und Ausstellungsräume entstehen. Ab 2004 könnte in Lahr die Endmontage der N250 erfolgen. Angeblich gibt es weltweit 260 Bestellungen für dieses Flugzeug. Noch im November 1998 heißt es, dass IPTN im Jahr 2001 in Lahr landen wird. Habibie, inzwischen nach großen Unruhen zum Staatspräsidenten aufgestiegen, wird öffentlich als "Derwisch, ein verrückter Technokrat" genannt, der unter Suharto Dollarmilliarden für "indonesische" Flugzeuge ausgegeben hat, die dann "niemals abgehoben haben" (FAZ vom 5.7.99) Seit Beginn 1999 ist in Lahr keine Rede mehr von IPTN und seiner N250. |
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08.07.1997 |
Kurt Schädler will "dem Goldenen Kuckuck" das Fliegen beibringen. Offensiv vertritt er in den nächsten Monaten das seit April 97 bestehende Konzept der Flugplatz Lahr GmbH "VISION 2000".Danach sollen sich rund um den Flugplatz Lahr folgende Bereiche ansiedeln: flugaffines Gewerbe, Erlebnis(park) Flughafen, Bildung/Forschung, BGS/Zoll, Messeveranstalter, Speditionen, Flieger, Wirtschaft, Industrie, Reisebüros, Gastronomie, Hotellerie, Airlines, Flugsicherung usw. Als "potentielle Destinationen" nennt VISION 2000 die Balearen (Mallorca, Ibiza), die Kanarische Inseln (Las Palmas, Fuertoventura), das spanische Festland (Alicante), Portugal (Faro), die Türkei (Antalya, Dalaman), Kanada(Vancouver, Toronto), Griechenland (Heraklion, Rhodos) und Großbritanien (London). Detailliert werden dort die möglichen Flugzeugtypen genannt, die in Lahr landen könnten. Ziele bis 2000 sind: 50.000 Flugbewegungen, 100.000 Passagiere, 6.000 to Postfracht, 8.000 to Luftfracht sowie 100 Beschäftigte |
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Juni 1997 |
Nach massiven Protesten gegen die geplanten 34 Nachtflugbewegungen in Straßburg begibt sich die Fa. DHL auf die Suche nach einem anderen Standort am Oberrhein. Dabei ist auch Lahr als Nachtflugplatz interessant. |
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08.07.1997 |
Daytona-Festival: Statt 45.000 Besuchern kommen nur ca. 15-20.000 zu diesem Musik- und Motorrad-Festival |
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07.08.1997 |
Das RP genehmigt den Post-Nachtflug |
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Aug. 1997 |
Lahr soll eine Geo-Akademie bekommen. Stadt Lahr, IHK-Bildungszentrim, die Fa. GEOMATICS und das deutsch-kanadische Wirtschaftsinstitut (gerade erst vor 3 Jahren gegründet), wollen die Akademie gemeinsam aufbauen |
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05.07.1997 |
Wegen der Tonnagebegrenzung haben angeblich mehrere Firmen nicht in Lahr angesiedelt: - die Fa. SAN wollte mit 100-to-Tupolev TU 154 M per Charter ab Lahr nach Kasachstan fliegen - UKRAINE INTERNATIONAL wollte mit B737-200/-300 Charterflüge in die Ukraine durchführen -CONDOR wollte mit Boeing und DC10-20 Lahr per Charter anfliegen |
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Juli 1997 |
RP verweigert (estmals!) einer russischen Illjuschin die Landung in Lahr, die hier KFZ-Teile für Spanien aufnehmen wollte |
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05.01.1998 |
Landung des 1.Post-Nachtfliegers (Boeing 737) in Lahr |
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02.02.1998 |
Kurt Jäger´s Firma "AEROTRANS" bietet Messeflüge mit Dornier 328 nach München (ISPO) an. Geplant sind Flüge ab Lahr zu Messen in: Hannover, Düsseldorf, Nürnberg, Berlin, München und anderen Städten |
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19.03.1998 |
Eine für die CEBIT geplante Do328 (31 Passagier) war mangels Interesse storniert worden. Die alternativ geplante Do228 (19 Passagiere) kam ebenfalls nicht zum Einsatz, zu wenig Nachfrage. AEROTRANS stellt kurz darauf seine Tätigkeite ein! |
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Frühjahr 1998 |
Ablehnung eines Zollflughafens Lahr durch die Oberfinanzdirektion (Begründung: zu wenig nachgewiesener regionaler Bedarf) |
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März 1998 |
Die zum amerikanischen Flugzeugkonzern Rathyon gehörige Fa. BEECHCRAFT zieht die mündliche Zusage der Ansiedlung einer Wartungswerft in Lahr zurück und geht stattdessen nach Söllingen. |
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07.03.1998 |
FLG-Chef Schädler rechnet hoch: pro 1.000 to Luftfracht entstünden 4 neue Jobs, möglich in Lahr seien 40.000 to Luftfracht, also 160 neue Arbeitsstellen |
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April 1998 |
Kurt Schädler wird im Streit entlassen, interimsweise wird der Freiburger Rechtsanwalt Roland Gäng zum neuen FLG-Chef ernannt |
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Ostern 1998 |
Die RHEINTAL FLUG übt Touch-And-Go-Flüge am Feiertag in Lahr |
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01.07.1998 |
Erneut wird Dr.Wilhelm Peters neuer Chef der Flugplatz Lahr GmbH |
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19.05.1998 |
IGZ-Chef Kätzelmeier berichtet, dass angeblich bis zu 30 Firmen aus Spanien an einer Ansiedlung in Lahr interessiert seien |
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Juni 1998 |
Flugshow mit "Jordanische Falken" u.a. wird ebenfalls zum Flop: sattt erwarteter 150.000 kommen 10.000 Zuschauer |
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Juni 1998 |
Die Stadt entschließt sich. als Bewerber für den Standort für die Endmontage des Super-Airbus A3xx ins Rennen zu gehen: Lahr soll Zusammenarbeit mit Frankfurt anstreben. Das Land will Zuschüsse für eine FAG-Studie geben |
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31.07.1998 |
Umweltminister Schaufler: Lahr soll Zusammenarbeit mit Frankfurt anstreben. Das Land will Zuschüsse für eine FAG-Studie geben |
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Okt. 1998 |
Nach 4 Jahren schließt das deutsch-kanadische Wirtschaftsinstitut |
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25.02.1999 |
Post-AG bestätigt der BI, dass sie im Nacht-Luftpost-Verkehr in Lahr kleinere Maschinen einsetzen will, Fokker 27 der Fa. WDL-Aviation, anstatt Boeing 737 |
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März 1999 |
Erste Anfrage der Fa. Wiggins: geplant seien Investitionen von 150 Mio. DM und 1.600 neue Arbeitsplätze |
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April 1999 |
FAG-Studie zu Lahr: Im "Szenario 2" wird der Ausbau des Flugplatzes zu einem überregionalen Frachtflughafen mit Frachtumschlag-Center empfohlen. Dafür müsse bis 2005 aber völlige Nachtflug-Freiheit erreicht sein. Bis 2010 seien 120.000 to Fracht/Jahr möglich. "FAG hält Ansiedlung eines Home Base Carriers, eines Werftbetriebes oder Aufbau von Personenverkehr für wenig sinnvoll." Ebenso brächten Billig-Fluglinien etwas. Verkehrsminister Müller, in einem Brief: "Letzlich besteht heute und auch künftig keine Unterversorgung des Raumes Lahr im Bereich des Linien- und Charterverkehrs." |
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Sommer 1999 |
Neben Ettenheim, Mahlberg und Herbolzheim bewirbt sich auch Lahr um die Ansiedlung des Schiltacher Autozulieferers BBS (Felgen)- erfolglos |
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Juli 1999 |
Erneut wird Dr. Peters gefeuert. Neuer Chef wird Kurt Jäger (siehe AEROTRANS) |
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08.07.1999 |
Fa. Duravit löst ihr Zentrallager auf dem Flugplatz wieder auf |
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Sept. 1999 |
Mit einem neuen Genehmigungsantrag (Entwurf E) will K.Jäger die Zahl der nächtlichen Flüge auf 18 Landungen erhöhen |
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08.10.1999 |
Jäger: "Wir wollen Mitte des nächsten Jahres mit 2 Frachtflugzeugen anfangen. Die fliegen morgens raus und abends rein. Damit könnten wir 130 feste Arbeitsplätze schaffen. Die Gesellschaften fliegen Großraumfrachter, entweder B 747 oder eine MCDonald Douglas MD11. Wir verhandeln mit asiatischen Gesellschaften." |
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Okt. 1999 |
Jäger verspricht dem Friesenheimer Gemeinderat 1.850 neue Arbeitsplätze durch die Ansiedlung von 6 Speditionen oder Luftfrachtunternehmen. |
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01.12.1999 |
Jäger bedauert die Absage von DHL an Lahr. DHL hätte nach Jäger´s Angaben 1.200 Arbeitsplätze geschaffen (OT) |
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22.12.1999 |
Jäger vor dem Lahrer Gemeinderat: "Steigerung auf 7-8 Cargo-Transporter täglich in 4-5 Jahren ist möglich, was rund 780 Arbeitsplätze entspräche" (LZ) |
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16.02.2000 |
Jäger: Neben Wiggins wollen sich 4 weitere Investoren in Lahr engagieren: Die Lufthansa-Tochter DANZAS, SWISS-AIR Cargo, sowie 2 weiter nicht Genannte. Jäger: Im Oktober 2000 werde man mit täglich 400 to Fracht beginnen (mit 4 Großraumflugzeugen). Im Jahr 2005 würden es 1.6000 to bei 14 täglichen Flugbewegungen sein. Insgesamt können in 2005 über 585.000 to Luftfracht umgesetzt werden !!! Der Umsatz werde von 45 Mio. DM (2000) auf 420 Mio. DM (2005) steigen, die Zahl der Mitarbeiter von 200 auf 900. Maximal würden 8 Flüge zwischen 24.00 und 06.00h stattfinden. In Köln (2.größter Frachtflughafen in Deutschland) wurden 1997/98 ca. 600.000 to Luftfracht umgeschlagen, bei umfassender Nachtflugerlaubnis. Die FAG-Studie ging von 80.000 - 100.000 to Luftfracht aus -im Jahr 2010 ! |
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23.03.2000 |
SWISS AIR dementiert jegliches Interesse ihrere Cargo-Tochter an Lahr |
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08.05.2000 |
Post-AG-Tochter DANZAS demetiert Interesse an Lahr, gleichzeitig kündigt die Post-AG an, ihre Nachtflüge in Lahr zu überprüfen |
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31.07.2000 |
Post-AG kündigt BI an, dass sie ab 28.10.00 ihre Nachtflüge in Lahr einstellt |
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Sommer 2000 |
"Interimsflugverkehr" in Lahr: Während der Renovierung der Straßburger Start- und Landebahn wird ein Teil des Flugverkehrs in Lahr abgewickelt. Die angekündigte weitere Zusammenarbeit zwischen Lahr und Straßburg ist nach dem Ende des Interimsverkehrauch zu Ende. |
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30.08.2000 |
Flugplatz GmbH ändert ihre Frachtzahlen: In 2000 soll es 7.000 to Luftfracht geben, ab 2001 rund 60.000 to und in 2004 dann 150.000 to. 150.000 to Luftfracht täglich wären 4-7 Maschinen täglich, an 6 Wochentagen. 100 neue Arbeitsplätze entstünden direkt, sowie das 3,3-fache indirekt auf jeden neu geschaffenen Platz |
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Sept. 2000 |
Stadt Lahr bietet BMW Flächen für die Ansiedlung des neu geplanten BMW-Werkes an |
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26.01.2001 |
Jäger berichtet von 5 Großinvestoren, für den Einstieg in Lahr, davon 1 x aus USA, 1 x BRD, 1 x Frankreich, 1 x Großbritanien und ein Saudi. Neben Wiggins sei auch die irische Billiglinie RYAN AIR interessiert |
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02.02.2001 |
BMW erteilt der Stadt Lahr eine definitive Absage |
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09.02.2001 |
Wiggins wird Mehrheitsgesellschafter der FLG (LZ) |
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17.02.2001 |
CDU-MdB Weiß berichtet von schriftlichen Absichtserklärungen für sechs B747-Fracht-Jumbo-Flüge pro Woche ab Lahr |
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12.03.2001 |
Jäger rechnet bis 2003 mit 120 Mitarbeitern bei der FLG, die täglich 2-3 Interkontinentalflüge abfertigen |
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16.05.2001 |
Die neuen Besitzer des Lahrer Flugplatzes, die brit. Wiggins-Group, wollen bis zu 60 Mio. DM investieren und erwarten bis Ende des Jahres die Aufnahme des Frachtflugbetriebes durch die südafrikanische MIKE KRÜGER AIRLINES (Blumen, Obst und Gemüse). Bis Ende 2001 seien 100.000 to Fracht in Lahr möglich, Die Kapazitäten lägen bei bis zu 200.000 to und jährlich bis zu 500.000 Passagieren (LZ) |
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17.08.2001 |
Ann Reynolds wird neue Chefin des Lahrer Flugplatzes |
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17.08.2001 |
John Jones, Wiggins´ Europakoordinator macht der EDEKA-Zentrale das Angebot, über MK Airlines Obst und Gemüse aus Afrika importieren zu lassen. Die EDEKA-Zentrale dementiert direkte und konkrete Verhandlungen mit Wiggins |
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Aug. 2001 |
Wiggins wiederholt eine Umfrage bei regionalen Unternehmen nach deren fliegerischem Bedarf, nachdem eine erste Umfrage kaum Reaktionen erbrachte |
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19.10.2001 |
Kurt Jäger wird als Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft abgelöst |
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16.01.2002 |
Die obskure Billigline BerlinJet (2 Studenten, 1 Kunstflieger) will nach Lahr |
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03.03.2002 |
A.Reynolds berichtet, dass "einige Firmen Lahr für Zwischenstopps nutzen wollen, andere den Flughafen in ihre Logistikkette integrieren wollen, und es auch Anfragen aus dem Passagierflugbereich gäbe" (Guller) |
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24.03.2002 |
Das "Zugpferd Europapark" soll auch zum "Zugpferd für den Flugplatz" werden, der sich jetzt Blackforest Airport Lahr nennt. (STAZ) |
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28.05.2002 |
Studie der Fachhochschule Heilbronn. Nicht viel Neues. Logistikfirmen, wie die z.Zt. sich ansiedelnde Fa. TNT sollen neben luftfrachtaffinen Betrieben, einer Wartungswerft, sowie Passagierflügen sich in Lahr etablieren. Neu ist die Idee, dass Hilfsorganisationen ab Lahr Hilfsgüter und -einsätze fliegen sollen |
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15.05.2002 |
Verwaltungsgerichtshof behandelt in Lahr die Klage von 8 Personen gegen die Frachtgenehmigung |
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03.06.2002 |
"GEOMATICS" steht vor dem Aus / Insolvenzverfahren beantragt (LZ) |
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04.06.2002 |
VGH verwirft die Klage und genehmigt den Frachtflug-Antrag |
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12.09.2002 |
Reynolds berichtet, dass Fisch aus Vietnam usw. eingeflogen werden könne, sobald Lahr erst eine "Grenzkontrollstelle" eingerichtet habe. Diese Border Inspection Post gilt für Fleisch- und Fischprodukte von außerhalb der EU und solle ab November in Lahr ihre Arbeit aufnehmen. Dann könnten 5 Flüge pro Woche stattfinden. Im Passgierflugbereich gebe es Anfragen mehrerer Fluggesellschaften, mit gleich 2-3 Flugzielen (BZ) |
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21.11.2002 |
Reynolds: 15 Arbeitsplätze entstünden bei Passagierbetrieb sofort, ca. 400 in den nächsten 3 Jahren, bei dann 500.000 Passagieren/Jahr (mit 300 Flügen in B737). Lahr werde zur "Drehscheibe für Billig-Airlines am Oberrhein" (LZ) |
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Nov. 2002 |
Reynolds: Mit 2 Billiglinien gebe "es Einigkeit über den Flugbetrieb". Eine gehe davon aus, dass bei "... täglich einem Flug 20 Mio. Euro Kaufkraft/Jahr in die Region flössen". Im ersten Jahr seien 100.000 Passagiere zu erwarten (täglicher Billigflug London-Lahr). Nach 3-4 Jahren seien es eine halbe Million Passagiere, das entspräche einer Nachfrage nach 400 Mitarbeitern. |
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21.11.2002 |
Wiggins beantragt Passagierflug für den Black Forest Airport Lahr (LZ) |
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30.12.2002 |
Reynolds verspricht bis zu 500.000 Passagiere pro Jahr (LZ) |
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25.01.2003 |
Verkehrsminister Ulrich Müller spricht sich gegen Passagierflug in Lahr aus (LZ) |
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15.05.2003 |
Der NATO-Status des Flugplatzes Lahr fällt. Der Flugplatz Lahr wird "militärisch entwidmet", d.h. es werden zukünftig ausschließlich zivile Trägerschaften in Lahr geduldet. Die NATO hat keine Rechte mehr, den Flugplatz zu nutzen, das Militär zieht sich für immer aus Lahr zurück. |
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03.07.2003 |
Das Gutachten zum Passagierflugantrag ist fertig. Es ist die Rede von bis zu 1,2 Millionen Passagiere in 2015 (LZ) |
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18.07.2003 |
Verkehrsminister Döring ist gegen den Passagierflugbetrieb. Der Landesentwicklungsplan (2002) hätte seine Gültigkeit. Laut LEP sind nur Söllingen und Friedrichshafen als Regionalflughäfen vorgesehen. (LZ) |
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24.09.2003 |
Wiggins kündigt Florida-Flüge von und nach Lahr an (wohlgemerkt bis dato OHNE Passagierflug-Lizenz). Mit Jumbos will man von Melbourne/Florida nach Lahr fliegen. (OT) |
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30.11.2003 |
Der Geschäftsführer des Europa-Parks Rust (R.Mack) verspricht bis zu 500.000 Passagiere -allein für den Europa-Park- pro Jahr. (Guller) |
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10.12.2003 |
Nach 5 monatiger Pause wird die Wiggins-Aktie wieder an der Londoner Börse gehandelt (BZ). Gleichzeitig gibt es wieder Meldungen über eine drohende Insolvenz der Gesellschaft. Der Name der Gesellschaft wird von "Wiggins" in "Planestation" geändert. |
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Jan. 2004 |
Eine Ablehnung des Passagierflug-Antrags zeichnet sich ab. Wirtschaftsminister Döring äußert sich öffentlich zur bervorstehenden Ablehnung |
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13.02.2004 |
Der russische Kampfjet-Hersteller "Sukhoi" will den Flugplatz kaufen. Eine Woche später stellt sich heraus, dass dies eine "Luftnummer" (BZ) war. Warum dieses Angebot kam, ist bis heute nicht geklärt. |
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21.02.2004 |
Der Flugplatzbetreiber Planestation (früher Wiggins, s.o.) verspricht Direktflüge nach Florida in 2005 - immer noch OHNE Passagierfluglizenz. (BZ) |
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01.03.2004 |
"EUjet" (eine irische Flugzeugleasing-Firma) will mit Planestation zusamenarbeiten und dabei auch den Flugplatz Lahr anfliegen. (BZ) |
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08.03.2004 |
Planestation-Geschäftsführer Oliver Iny wird zum Rücktritt gezwungen. Nachfolger wird der "Sanierer" Martin May. |
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30.03.2004 |
Die Landesregierung gibt ihr NEIN zum Passagierflug bekannt und untermauert die Entscheidung mit einer detaillierten Stellungnahme. |
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Apr. 2004 |
Der Planestation-Konzern soll bis Mitte des Jahres neu oerganisiert werden. Man will 1/3 Personalkosten einsparen. (BZ, internet |
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06.07.2004 |
Die Geschäftsführerin des Black-Forest-Airport, Ann Reynolds, fällt den Sparmaßnahmen des Konzerns zum Opfer und wird entlassen. (BZ) |
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05.08.2004 |
Der Antrag auf Passagierflug ab Lahr wird vom Regierungspräsidium Freiburg abgelehnt. |
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28.02.2005 |
Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim (VGH) widerspricht der Ablehnung von Passagierflug (August 2004). Das Regierungspräsidium Freiburg muss neu entscheiden. |
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29.04.2005 |
Das Land legt Beschwerde gegen die Entscheidung des VGH ein. |
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03.06.2005 |
Anfang Juni 2005 wird die Beschwerde begründet und die Entscheidung an das Bundesverwaltungsgericht Leipzig weiter gegeben. |
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26.07.2005 |
Die Muttergesellschaft der Black Forest Airport GmbH, Plane Station Group plc, ist zahlungsunfähig. |
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24.08.2005 |
Der Hauptflughafen von Plane Station, Manston, wird an "infratil" verkauft. In Lahr will der Tunnelbau-Unternehmer Herrenknecht vorübergehend finanziell einspringen. |
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23.09.2005 |
Der Black Forest Airport wird für 500.000 Euro an "Churchill Airports" verkauft. Geldgeber und Partner von "Churchill Airports" ist die australische Investorengruppe "Babcock & Brown". |
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24.11.2005 |
Das Betriebskonzept wird geändert: Eine Zusammenarbeit mit dem Europa-Park soll die Rettung und die beantragte Passagierflug-Lizenz bringen. |
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01.02.2006 |
In der Landtagsdebatte spricht sich die Landesregierung (Innenminister Heribert Rech) dagegen aus, dass Lahr Regionalflughafen wird. |
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19.01.2006 |
Der Betreiber Babcock & Brown beantragt einen "Sonderflughafen Lahr" als Zubringerflughafen für Europa-Park-Gäste. Der Flugplatz Lahr soll privatwirtschaftlich betrieben werden und ohne öffentliche Mittel auskommen. |
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09.03.2006 |
2600 Arbeitsplätze werden versprochen (175 bis 270 direkt auf dem Flugplatz, der Rest im Europa-Park). Man rechnet mit 780.000 bis 1,2 Millionen Passagiere. (LZ) |
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16.06.2006 |
Der "Sonderflughafen" wird vom Regierungspräsidium Freiburg mit Auflagen genehmigt. Nun spricht man nur noch von 70 Arbeitsplätzen am Flugplatz direkt. Der Betreiber Babcock & Brown will eine höhere Summe "im einstelligen Millionenbereich" in den Flugplatz investieren. (LA) |
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28.10.2006 |
Aus Berlin kommend landet die erste offizielle Passagiermaschine für den Europa-Park in Lahr. Die 144 Fluggäste haben überwiegend gesponsorte Flug- und Eintrittstickets in der Tasche. (LZ) |
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13.01.2007 |
Durch den Rückzug der Klage beim BVG wird nun die Ablehnung Lahrs als Vekehrsflughafen rechtskräftig. Die Pläne für einen Regionalflughafen sind ad acta gelegt. (BZ) |
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14.03.2007 |
Der Status "Sonderflughafen" als Zubringerflughafen ausschließlich für den Europa-Park Rust soll im Generalverkehrsplan Baden-Württemberg festgeschrieben werden. Allgemeiner Passagierflug wird somit ausgeschlossen. (BZ) |
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04.07.2007 |
Am 3.Juli landet das erste Passagierflugzeug mit Gästen für den Europa-Park. Die Presse berichtet von 70 Passagieren aus Wien, die in einer 140-Sitzplätze-Boeing eingeflogen werden. Darunter viele Kinder, die gratis mitfliegen durften. (LZ) |
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10.08.2007 |
Ende Juli 2007 wird ein gefürchteter Mais-Schädling in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes Lahr entdeckt. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Maiswurzelbohrer mit Flugzeugen nach Lahr kam. Sicherheitszonen werden rings um den Flugplatz eingerichtet und die chemische Behandlung der Maisfelder folgen. (BZ) |
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10.10.2007 |
Der Bundesfinanzhof (BFH) spricht ein Urteil, nachdem Lahr keinen Zollstatus erhalten wird. (LZ, BFH) |
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Jan. 2008 |
Ein Teil des Flugplans 2008 für den Europa-Park wird im Internet (www.europapark.de) veröffentlicht. Aus Österreich kommen lediglich 9 Flugzeuge während der ganzen Europapark-Saison 2008 nach Lahr. (internet) |
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Juli 2008 |
Die kurze Sommer-Flugsaison 2008 in den Europa-Park ist zu Ende. Mit dem geplanten Flug an Halloween werden maximal 500 Besucher in 2008 in den Europa-Park eingeflogen. Geplant (und Basis der Genehmigung) waren einmal 250.000 Passagiere ab 2007. |
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Sept. 2008 |
Der Betreiber des Flugplatzes Lahr, Babcock & Brown, steckt in einer Krise. Der Aktienwert des Unternehmens ist in einem Jahr um 95 Prozent gefallen. Parallelen zur Plane Station Insolvenz in 2005 sind erkennbar. (internet) |
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Jan. 2009 |
Das Finanzimperium des Flugplatz-Betreibers (Babcock & Brown) wird zerschlagen. Der Aktienhandel wird beendet. Der Flugplatz Lahr soll wieder einmal verkauft werden. (internet, STAZ) |
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März 2009 |
Der Flugplatz-Eigentümer Babcock & Brown muss Insolvenz anmelden. (internet, Handelsblatt) |
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Juni 2009 |
Die Pilotenvereinigung "CockPit" stellt Sicherheitsmängel am Flugplatz Lahr fest (internet, BZ, LZ) |
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Okt. 2009 |
Die Flugsaison 2009 in den Europa-Park ist zu Ende. Wiederum sind es nicht mehr als 500 Besucher in der gesamten Saison. Geplant waren für 2009: 500.000 Passagiere ! |
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März 2010 |
Es wird bekannt, dass in 2010 keine Europa-Park-Flüge durchgeführt werden. Der Eigentümer des Flugplatzes, die insolvente Investmentgesellschaft Babcock & Brown, will den Flugplatz verkaufen. (LZ, SWR, internet) |
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April 2011 |
Am 29.April 2011 bietet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) den Flugplatz zum Verkauf an. (LZ, BZ) |
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15.09.2011 |
Im Auftrag Lahrs und Friesenheims und der IGZ wurde wieder einmal eine Studie erstellt. Als Entwicklungsmöglichkeiten wurden von Professor Rolf-Jürgen Ahlers (Forum Luft- und Raumfahrt Baden-Württemberg) genannt: "Die alternative Treibstoffentwicklung, das Abwracken und das Recyceln alter Flugzeuge, der Aufbau eines europäischen Zentrums für Rettungsfliegerei und Feuerbekämpfung aus der Luft in Lahr, der Umbau von Flugzeugen in fliegende Krankenhäuser – oder allgemein: Lahr als Studienzentrum für Luftverkehrstechnik, die an die Universitäten am Oberrhein angebunden wäre." (LZ, BZ) |
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Hier endet die Dokumentation (vorerst !!!) ©
BI gegen einen Flugplatz Lahr |
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Abkürzungen: IGZ : Industrie- und Gewerbezentrum Lahr FAG : Frankfurt Airport GmbH FLG : Flugplatz Lahr GmbH BFAL : Black Forest Airport Lahr LEP : Landesentwicklungsplan BFH : Bundesfinanzhof
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Quellen: (LZ) : Lahrer Zeitung (BZ) : Badische Zeitung (STAZ) : Stadtanzeiger (OT) : Offenburger Tageblatt (Guller) : Sonntagszeitung (LA) : Lahrer Anzeiger / Offenburger Tageblatt (internet) : div. Internet-Seiten
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