Begriffe der Luftfahrt

Auf dieser Seite finden Sie Begriffe aus der Luftfahrt, die Ihnen im Zusammenhang mit dem Luftverkehr begegnen können. Desweiteren sind Begriffe und Abkürzungen erklärt, die von lokaler Bedeutung in Lahr sind.


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A

ACC - Area Control Center

Bezirkskontrollstelle oder Kontrollzentrale. Zuständig für die Kontrolle von Flügen, die sich außerhalb der Zuständigkeit der Anflug- oder Platzkontrollstellen, also auf den ATS-Routes (Air Traffic Services Route / Flugverkehrsstrecke) befinden. Die Zuständigkeit der ACCs erstreckt sich in Deutschland normalerweise von der Untergrenze des kontrollierten Luftraums bis zu einer Höhe von 24 500 Fuß (Lower Airspace / Unterer Luftraum).

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Anflugverfahren (Approach Procedure)

Zu unterscheiden sind VFR- und IFR-Anflugverfahren.

VFR-Anflugverfahren wurden für VFR-Flüge eingerichtet. Sie sind auf die terrestrische Navigation ausgerichtet und führen normalerweise zum VFR-Traffic Pattern / zur VFR-Platzrunde. Eine Platzrunde besteht aus dem Downwind / Gegenanflug, dem Base Turn / Queranflug und dem Final Approach / Endanflug.

IFR-Anflugverfahren wurden für IFR-Flüge eingerichtet. Sie werden in Precion / Präzisions- und Non-Precision Approach Procedures / Nicht Präzisionsanflugverfahren unterschieden. IFR-Anflüge führen normalerweise über eine Standard Arrival Route / Standardanflugstecke (STAR) zu einem definierten Funkfeuer, von welchem der Anflug über bestimmte Segmente zum Final Approach / Endanflug führt. Unter dem Endanflug wird jener Teil des Anflugs verstanden, der ohne weitere Kursänderung zur Landebahn führt.

Als Non-Precision Approach Procedures werden NDB-Approaches/Anflüge, die auf ungerichtete Funkfeuer (NDB) basieren oder die von den Controllern mittels Radarführung durchgeführt werden, bezeichnet. ILS- und MLS-Approaches gelten als Precision Approach Procedures, die Anflüge (und Landungen) bei wirklich schlechtem Wetter ermöglichen. Dabei wird unterschieden nach unterschiedlichen Kategorien, die sich sowohl hinsichtlich der erforderlichen Landebahnsicht (RVR = Runway Visual Range) als auch der Wolkenuntergrenze unterscheiden: CAT I RVR: 550m Untergrenze: 200 Fuß CAT II RVR: 300m Untergrenze: 100 Fuß CAT IIIa RVR: 200m Untergrenze: 50 Fuß CAT IIIb RVR: 75m Untergrenze: 0 Fuß CAT IIIc RVR: 0m Untergrenze: 0 Fuß An den meisten deutschen Flughäfen können ILS-Anflüge nach CAT IIIb durchgeführt werden. Mit Satellitennavigation, z.B. mit Hilfe des GPS können zur Zeit Präzisionsanflüge nach CAT I geflogen werden. Eine Besonderheit ist der sogenannte Circling Approach. Dieser wird angewendet, wenn die Windrichtung und insbesondere die Windgeschwindigkeit Anflüge auf eine Piste erforderlich machen, die über kein Präzisionsanflugverfahren (z.B. ein ILS) verfügt. Der Anflug wird dann auf eine Piste durchgeführt, die mit einem Präzisionsanflugverfahren angeflogen werden kann. Kommt man dann während des Anflugs "aus den Wolken" und hat den Flughafen und die Piste/n in Sicht, dann wird der Anflug abgebrochen, nach Sicht zur anderen Piste weitergeflogen und dort gelandet. Trainigs Flights / Ausbildungsflüge führen oftmals mehrere Anflüge durch, ohne zu landen. Vielmehr wird dabei entweder die Piste mit einem Low Appraoch / Tiefanflug überflogen oder auf der Piste ein Touch and Go / Aufsetzen und Durchstarten durchgeführt. Tief- und Fehlanflüge werden von Lotsen und Piloten auch als "Overshoot" bezeichnet.

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ATS Route

Kontrollierte Flüge werden, abgesehen von der An- und Abflugphase (siehe SIDs und STARs), auf ATS-Routes durchgeführt, die Verbindungen von Bodennavigationsanlagen/Funkfeuern (VORs, NDBs) darstellen. Sie werden durch einen Buchstaben (der für eine Farbe steht) und einer Zahl bezeichnet (z.B. R7 = Red Seven). ATS-Strecken im Oberen Luftraum werden durch ein zusätzliches "U" bezeichnet (z.B UA9 = Upper Amber Nine). Moderne Luftfahrzeuge sind aufgrund ihrer Flightmanagementsysteme (FMS) auf die bodengebundenen Navigationsanlagen nicht mehr oder nicht mehr in diesem Maße angewiesen. (Siehe Stichwort: Virtuelles Funkfeuer).

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B

Backtrack

Auf vielen kleineren Flughäfen muss zum Start oder nach der Landung auf der Piste zurückgerollt werden, um über den oftmals einzigen Rollweg (meist in der Mitte der Piste) vom Vorfeld zum Startpunkt bzw. nach der Landung zum Vorfeld zu gelangen. Dieses Verfahren wird als "Backtrack" bezeichnet, das man mit "Zurückrollen auf der Piste" beschreiben kann. Durch dieses Zurückrollen - immer entgegen der Start- bzw. Landerichtung - erhöht sich die sogenannte "Runway Occupation Time (ROC)", wodurch die Pistenkapazität verringert wird. Oftmals werden auch an gut ausgebauten Flughäfen durch Bauarbeiten oder sonstige Hindernisse (z.B. durch ein liegen gebliebenes Flugzeug), auf einem der Rollwege "Backtracks" erforderlich, wobei sich die ROC erhöht und die Kapazität eines Flughafens (kurzzeitig) verringert.

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Bodenlärm

Bodenlärm bezeichnet die Geräusche, die von den Triebwerken von Flugzeugen am Boden verursacht werden.

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C

CTR - Control Zone

Kontrollzone. Ein Luftraum mit bestimmten Ausmaßen, der sich in der unmittelbaren Nähe eines oder mehrer Flughäfen befindet und in welchem sämtliche Flugbewegungen der Flugsicherungskontrolle des Towers / der Platzkontrollstelle unterliegen.

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D

Dauerschallpegel

Der Dauerschallpegel ist ein Mittelungspegel für alle Schallvorgänge, deren Schalldruckpegel nicht konstant, sondern zeitlich veränderlich ist. Zur Beurteilung solcher Schallvorgänge werden die zeitlich unterschiedlichen Pegelwerte energetisch ermittelt und zu einem Einzahlwert zusammengefaßt. Die Höhe diese Einzahlwertes wird bestimmt durch die Intensität des einzelnen Ereignisses, dessen Häufigkeit und dessen Dauer. Die Berechnung erfolgt nach DIN 45643 in Anlehnung an das Fluglärmgesetz; nächtliche Schallereignisse werden fünffach gewichtet. Ein Australisches Diskussionspapier zum Fluglärm jedoch besagt, dass dieser gemittelte Dauerschallpegel zur Beurteilung von Fuglärm ungenügend ist!

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Dezibel (A); dB(A)

Benannt nach dem Erfinder des T elefons, Graham Bell, dient das Dezibel der logarithmischen Darstellungsweise von Schalldruckpegeln. Der Schalldruckpegel kennzeichnet das Druckverhältnis eines Schallereignisses zur menschlichen Hörschwelle. dB(A) bedeutet, daß die Frequenzabhängigkeit des menschlichen Hörempfindens berücksichtigt ist. Der A-bewertete Schalldruckpegel hat sich als zweckmäßig erwiesen und ist mittlerweile international normiert. Im Luftverkehr entspricht eine Änderung um 4 dB(A) einer Verdoppelung oder Halbierung der Schallenergie. Siehe auch Dauerschallpegel.

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DFS

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) ist die für die Durchführung der Flugsicherungsdienste in Deutschland zuständig.

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DME - Distance Measuring Equipment

Entfernungsmessgerät (DME) handelt es sich um eine am Boden installierte Einrichtung, mit welcher die Entfernung zwischen dem DME, genauer zwischen dem Standort des DMEs und dem Flugzeug ermittelt/abgelesen werden kann. DMEs sind in den meisten Fällen an einer anderen Funknavigationsanlage installiert, z.B. mit einem VOR. Sie werden in den Funknavigationskarten als VOR/DME (DVOR/DME, DVORTAC/DME) bezeichnet. In einigen Fällen sind sie jedoch auch alleinstehend auf dem Flughafengelände installiert; ihre Entfernungsangaben werden dabei bei den Anflugverfahren verwendet. Allerdings werden mit den DMEs nur die Schrägentfernungen zwischen ihnen und den Luftfahrzeugen gemessen; bei entsprechender Entfernung und Höhe ergibt sich dadurch eine, wenn auch gereinge Ungenauigkeit bei der Entfernungsangabe.

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E

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F

FIR - Flight Information Region

Fluginformationsgebiete (FIR) bzw. Upper Flight Information Areas / Fluginformationsgebiete (UIR) für den Oberen Luftraum sind definierte Lufträume, in welchen bestimmte Flugverkehrsdienste durchgeführt werden. Sie sind meist identisch mit den entsprechend bezeichneten Bezirkskontrollstellen.

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FL - Flight Level

Flughöhe, die auf dem Standarddruck basiert. Da sich die Höhenmesser auf den Luftdruck beziehen, müßten die Piloten sich immer nach dem aktuellen Druck erkundigen und ihre Höhenmesser während des Flugs laufend "nachstellen". Um dies zu vermeiden, fliegen alle Flugzeuge ab einer bestimmten Höhe nach einem standardisierten Druckwert von 1013,2 hpa. Flughöhen, die sich auf diesen Druckwert beziehen, werden als Flight Level / Flugflächen bezeichnet. Als Bezugshöhe (Höhe null) wird die Meereshöhe (NN)/Mean Sea Level genommen. Flugfläche 310 entspricht einer Höhe von 31 000 Fuß über NN, basierend auf einem Luftdruckt von 1013,2 hpa. Da der Luftdruck in NN in den seltensten Fällen dem Standarddruck entspricht, wird in niedrigen Höhen, z.B. während des An- oder Abflugs der Höhenmesser auf den örtlichen, jedoch auf NN umgerechneten Druck eingestellt. Diese Flughöhen werden als altitude oder Flughöhe angegeben. Der örtliche Druck wird als sogenannter QNH-Wert angegeben.
Bei Anflügen erfolgt der Übergang vom Standarddruckwert (Flugflächen) zum örtlichen Druckwert (Flughöhen) bei Durchfliegen des Transition Levels / der Übergangsfläche, bei Abflügen erfolgt der "umgekehrte" Wechsel beim Durchfliegen der Transition Altitude / Übergangshöhe.

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Flugbewegung

Eine Flugbewegung ist entweder ein Start oder eine Landung

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Fluglärmschutzbeauftragte

Eine aufgrund Frankfurter Erfahrungen an allen internationalen zivilen Verkehrsflughäfen Deutschlands etablierte Stelle. Der Fluglärmschutzbeauftragte ist der Genehmigungsbehörde des Flughafens unterstellt und hat die Aufgabe, vermeidbaren Fluglärm gegen Null zu führen durch Herbeiführung optimaler Flugbetriebsverfahren.

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Fuel Dumping - Treibstoffablassen

Auch "Jettisoning" genannt. Ein in seltenen Notfällen praktiziertes Ablassen von Treibstoff. Es kommt nur für Großraumflugzeuge in Frage, weil nur diese dazu die technische Einrichtung haben und wird in Höhen normalerweise nicht unter 1.500 m über möglichst unbewohntem Gebiet in ausgewiesenen "Dumping Areas" unter Kontrolle durch die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) praktiziert.

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G

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H

Hub

Wortwörtlich "Nabe", auch "Luftverkehrsknoten" oder "Luftverkehrsdrehscheibe" genannt. Ein größerer Flughafen, der den Interkontinental- und/oder Kontinentalverkehr mit einem System von Zubringerflügen koordiniert, um möglichst kurze Umsteigezeiten zu garantieren.

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I

ICAO

International Civil Aviation Organization (Internationale Zivilluftfahrtorganisation), eine Unterorganisation der Vereinten Nationen. Die ICAO hat u. a. Strahlflugzeuge in drei Klassen eingestuft, die unterschiedliche Lautstärken vorweisen.

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IFR - Instrumental Flight Rules

Flüge, die - bis auf wenige Ausnahmen - nach Instrumenten navigieren, werden gemäss den Instrument Flight Rules / Instrumentenflugregeln (IFR) durchgeführt. Sie unterliegen in jeder Phase ihres Fluges (vom Starten der Triebwerke bis zum Erreichen der Parkposition) der Flugverkehrskontrolle (ATC). Im "Volksmund" werden diese Flüge auch als "Blindflüge" bezeichnet, weil sie auch ohne Sicht nach aussen durchgeführt werden können. Linien- und Charterflüge werden grundsätzlich nach Instrumentenflugregeln durchgeführt.

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IGZ - Industrie- und Gewerbezentrum Lahr

Die Industrie- und Gewerbezentrum Raum Lahr GmbH wurde 1995 gegründet. Die Aufgabe der Gesellschaft besteht darin, grosse Teile des früher von den kanadischen Streitkräften belegten Flugplatzgeländes einer zivilen Nutzung zuzuführen. Dabei entstehen auf einer Fläche von etwa 300 ha Handels-, Industriegebiete und Flugaffine Einrichtungen. Die IGZ Raum Lahr GmbH tritt als Vermieterin von Bestandsgebäuden auf und koordiniert den Verkauf.

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ILS - Instrument Landing System

Das Instrumentenlandesysttem besteht aus zwei Komponenten. Mit Hilfe der Signale des Localizers / Landekurssenders (LLZ) und des Glide Path / Gleitwegs (GP) können anfliegende Luftfahrzeuge präzise zur Landebahn geführt werden. Lahr besitzt ein ILS Cat.I.

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J

K

L

LLV (Landeplatz-Lärmschutz-Veordnung)

Veordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm an Landeplätzen, auf denen nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes im vorausgegangenen Kalenderjahr 15000 oder mehr Flugbewegungen (Starts und Landungen) von Flugzeugen, Motorseglern und Drehflüglern stattgefunden haben.
Starts und Landungen von propellergetriebenen Flugzeugen und Motorseglern bis zu 9 000 kg höchstzulässiger Startmasse sind zeitlich nur eingeschränkt möglich. (siehe auch BI-Info/Wissenswertes)

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Lärmschutzbereich

Der Lärmschutzbereich wird vom Fluglärmgesetz für alle internationalen zivilen und militärischen Flughäfen gefordert, an denen Strahlverkehr stattfindet. Er umfaßt unter Berücksichtigung des vorhersehbaren Flugverkehrs ein Gebiet, in dem eine Fluglärmbelastung von mehr als 67 dB(A) zu erwarten ist. Aufgeteilt in zwei Schutzzonen umfaßt der Lärmschutzbereich in Zone 1 ein Gebiet, in welchem der Dauerschallpegel 75 dB(A) überschreitet; die Schutzzone 2 ist das übrige Gebiet des Lärmschutzbereiches.

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LO - Locator Beacon

NDB-Anlagen, die für NDB-Verfahren im Endanflugteil installiert wurden, werden als Locator Beacon (LO) bezeichnet.

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M

MA - Missed Approach

Wenn bei einem IFR-Anflug spätestens am Missed Approach Point (MAPT) festgestellt wird, daß der Flug nicht mit einer Landung abgeschlossen werden kann, weil die Landebahn oder die Anflugbefeuerung nicht rechtzeitig gesehen wurde oder weil der Towercontroller aus bestimmten Gründen (.z.B. weil die erforderliche Staffelung nicht erstellt werden konnte) keine Landefreigabe erteilt hat, wird der Anflug abgebrochen und das "missed approach procedure / Fehlanflugverfahren" eingeleitet. Dieses ist entweder entsprechend veröffentlicht oder wird von den Controllern vorgegeben.

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N

NDB - Non Directional Beacon

Ungerichtete Funkfeuer sind wie die VORs, DME- und TACAN-Anlagen Einrichtungen zur Durchführung der Funknavigation. NDBs arbeiten im Mittelwellenbereich und können von den Bordempfängern angepeilt und somit angeflogen werden. Sie unterliegen jedoch einigen Störeinflüssen, z.B Gewittern.

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O

P

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Q

R

Radar

Radar ist die Abkürzung für Radio Detecting and Ranging / Entfernungsmessung durch Funkwellen. Dabei wird zwischen Primary (PR) und Secondary Radar (SSR) / Primär- und Sekundärradar unterschieden. Beim Primärradar wird die von der Radarantenne ausgestrahlte und von einem Objekt (z.B. von einem Flugzeug) reflektierte elektromagnetische Energie auf dem Radarschirm als Radarziel dargestellt. Beim Sekundärradar wird ein von einem Interogator / Sekundärradarabfragegerät ausgestrahltes Signal vom an Bord installierten Transponder / Sekundärradarantwortgerät beantwortet und als Ziel auf dem Radarschirm der Controller dargestellt. Um ein Radarziel eindeutig zu identifizieren, d.h. einem Flugziel zuweisen zu können, muss ein bestimmter SSR-Code auf dem Transponder eingestellt werden. Die Aufforderung, die SSR-Code einzustellen, erfolgt mit der Sprechgruppe "squawk" (z.B. squawk A7031).

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RWY - Runway

Start- und Landebahn oder Piste. Start- und Landebahnen werden mit Zahlen (z.B. RWY 16) und erforderlichenfalls mit zusätzzlichen Buchstaben (z.B. RWY 16L) bezeichnet. Mit den Zahlen wird die auf Nord bezogene Ausrichtung angegeben. So wird z.B. mit "16" eine Piste bezeichnet, die sich in süd-süd-östlicher Richtung (zwischen 156 und 165 Grad) erstreckt. Luftfahrzeuge, die auf dieser Piste starten oder landen, fliegen also einen Kurs von ungefähr 160 Grad. Ein Start oder eine Landung in Gegenrichtung, jedoch auf derselben Piste, erfolgt auf der "34". Verfügt ein Flughafen über ein parallels Pistensystem, so werden die jeweiligen Pisten mit einem zusätzlichen Buchstaben gekennzeichnet. So wird die Bezeichnung RWY 16L für die linke der beiden Parallelpisten verwendet. Je nach Art der Landehilfen (z.B. ILS) werden die Pisten für bestimmte Anflüge zugelassen. Start- und Landebahnen sind mit einer weißen Randbefeuerung und, falls erforderlich, mit einer farbkodierten Mittelinienbefeuerung ausgerüstet. Eine Mittellinienbefeuerung ist vorgeschrieben, wenn die die Piste für Anflüge nach CAT II zugelassen ist.

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S

SID - Standard Instrument Departure

bei den Standardabflugstrecken für Instrumenten Flüge (SIDs) werden die Abflugstrecken vom Start bis zum Erreichen der ATS-Routes / Flugverkehrsstrecken beschrieben.

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STAR - Standard Terminal Arrival Routes

Unter Standardanflugstrecken (STARs) werden Navigationsstrecken vom Verlassen der ATS-Routes / Flugverkehrsstrecken bis zu einem Funkfeuer, von welchem der Anflug durchgeführt wird, beschrieben.

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T

TMA - Terminal Area

Nahverkehrsbereich. Ein bestimmter Luftraum in der Umgebung eines oder mehrerer Flughäfen. Eine TMA ist ein kontrollierter Luftraum, der gebenüber dem übrigen kontrollierten Luftraum in verschiedenen Sektoren niedrigere Untergrenzen von 1000, 1700 Fuß bzw. 2500 Fuß aufweist.

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TWR - Tower

Platzkontrollstelle. Die Towercontroller sind für die Kontrolle sämtlicher Flüge an einem und in der unmittelbaren Umgebung eines Flughafens und für die Kontrolle von Personen und Fahrzeugen in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich auf die Start- und Landebahnen oder Pisten (runways) und die Rollbahnen (taxiways) sowie einen genau definierten Luftraum in der unmittelbaren Nähe des Flughafens, der normalerweise mit der Kontrollzone identisch ist.

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U

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V

VFR - Visual Flight Rules

Flüge, die nach den Sichtflugregeln (VFR) operieren, können sich bei ihrem Flug der Funknavigation bedienen. Sie dürfen jedoch nur bei Sichtflugverhältnissen fliegen, die eine bestimmte Flugsicht und einen bestimmten Abstand zu den Wolken vorschreiben. Sie unterliegen nur in bestimmten Lufträumen, z.B. innerhalb einer Kontrollzone der Flugverkehrskontrolle und werden nur unter bestimmten Voraussetzungen gegenüber anderen Flügen gestaffelt.

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Virtuelles Funkfeuer

Ein Orientierungspunkt für Piloten, der keine Funkfeuer-Installation auf dem Boden erfordert. Virtuelle Funkfeuer werden aus Leitstrahlen anderer Funkfeuer definiert. ELBEG setzt sich z.B. aus den Strahlen 13° BLM und 69° HOC zusammen.

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VOR - VHF Omnidirectional Radio Range

UKW-Drehfunkfeuer "produzieren" sogenannte Radials / Leitstrahlen, die eine sehr präzise Navigation ermöglichen. VOR-Anlagen sind oftmals als Doppler-Anlagen ausgeführt oder zusammen mit TACAN-Anlagen kombiniert. Sie werden dann als DVOR bzw. als (D)VORTAC bezeichnet. 

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W

X Y Z


Danke an Christian Brenneis von der "Bürgerinitiative gegen den Fluglärm des EuroAiport" Basel-Mulhouse