Archiv 2004
2004 in Kurzfassung
| Dezember 2004: | Nach Bekanntwerden des Halbjahres-Geschäftsberichts, stürzt der Aktienkurs ab. PlaneStation hat im letzten Halbjahr 11,9 Millionen Euro Schulden angehäuft. Die finanzielle Situation ist angespannter, denn je. Weitere 30,6 Millionen Euro neue Schulden seien notwendig, um das operative Geschäft sicherzustellen. Am 16.Dezember erhöht Plane Station tatsächlich das Kapital um 42 Millionen Euro. Kurz vor Weihnachten gerät Plane Station wieder in die Schlagzeilen: dieses Mal wegen finanziellen Problemen beim Flughafen Parchim. | ||
| November 2004: | Nachdem viel Personal bei PlaneStation abgebaut wurde, will man nun die Hauptverwaltung von PlaneStation und EUJET an den Flugplatz Manston verlegen. Dort sollen mit ca. 400 Mitarbeitern alle Kräfte gebündelt werden. | ||
| September 2004: | Am Flughafen Manston/GB verliert Plane Station ihren größten Frachtflug-Kunden. Auf dem Lahrer Flugplatz ist -laut Geschäftsführer Axel Großmann- sparen angesagt. Trotz Geldmangel wird von der BFAL Klage gegen die Ablehnung von Passagierflügen eingereicht. Ende September schluckt PlaneStation die Low-Cost-Fluglinie EUJET. |
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| August 2004: | 18.August : Die Black Forest-Airport GmbH will nochmals eine eigene Umfrage bei Unternehmen der Region starten, um den Bedarf an Passagierflügen zu ermitteln. 05.August : Der Antrag auf Passagierflug ab Lahr wird vom Regierungspräsidium Freiburg abgelehnt. |
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| Juli 2004: | 06.Juli : Die Geschäftsführerin des Black-Forest-Airport fällt den Sparmaßnahmen des Konzerns zum Opfer und wird entlassen. Die Plane Station Group ist in massiven finanziellen Schwierigkeiten. | ||
| Mai 2004: | 13.Mai : Anhörungstermin zum Passagierflug-Antrag. 12.Mai : Planestation versucht das Regierungspräsidium zu erpressen, indem angekündigt wird, dass weitere Investitionen nur mit Passagierfluggenehmigung getätigt werden. |
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| April 2004: | Im PlaneStation-Konzern rumort es kräftig. Machtkämpfe sind in der Führungsetage entbrannt. Von "Rebellion" und von "Zerschlagung des Konzerns" ist die Rede. | ||
| März 2004: | Am 30.März kommt das "NEIN" für Passagierflug aus Stuttgart. Am 2.März sickert das "NEIN" aus Stuttgart durch. Die Befürworter sind fassungslos. Um die Landesregierung etwas unter Druck zu setzen, kündigt man schon wieder eine Passagierflug-Möglichkeit für Lahr an. Mit der "EUjet" -- einer Flugzeug-Leasing-Firma!!! -- will man in Lahr durchstarten. | ||
| Februar 2004: | Der russische Kampfjet-Hersteller »Sukhoi« tritt in Konkurrenz mit Wiggins. Beide wollen das Flugplatzgelände (155 ha) erwerben. Die Peinlichkeiten um den Flugplatz Lahr nehmen kein Ende: Am 20.02.2004 stellt sich das Interesse von "Sukhoi" als Betrug heraus |
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| Januar 2004: | Dass ein Passagierflughafen Lahr neben Söllingen "wirtschaftspolitischer Kannibalismus" (K.H.Kögel) wäre, sehen nun immer mehr Politiker ein. Der Name des Betreibers "Wiggins Group plc" wird geändert in "Plane Station Group". Das Überleben der Gruppe scheint (vorerst) durch eine Finanzspritze gesichert. Das NEIN aus Stuttgart zum Passagierflug-Antrag wird immer offensichtlicher. |
Zeitungsberichte und Recherchen aus 2004 (90 Berichte)