BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 14. August 2011   ,         Sonntagszeitung Guller


 

Lahrer Flugplatz: Ein "Plan B" rückt näher

Nach Insertionsverfahren noch "enorm viele Fragen"

 

Ortenau (rö). Wie geht es weiter mit dem Lahrer Flugplatz? Insider der Lahrer Kommunalpolitik gehen davon aus, dass in der Verwaltung bereits ein bislang entrüstet verworfener "Plan B" ins Auge gefasst wird. Für den Fall nämlich, dass nach dem Ausstieg der australische Investorengruppe -Babcock & Brown sich kein Investor findet, der das zum Verkauf stehende Areal auch fliegerisch nutzen möchte. Nachdem Ende April das im Besitz des Bundes befindliche, 210 Hektar große Areal sowie die Anteile an der Betreibergesellschaft Black Forest Airport Lahr GmbH in Form eines Insertionsverfahrens zum Verkauf angeboten wurde, gibt es offenbar noch keine konkreten Ergebnisse, stattdessen "enorm viele Fragen", wie Markus Kästel, bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) in Freiburg für den Verkauf zuständig, auf Anfrage betonte. Dabei spielt natürlich auch der Preis eine Rolle. Man werde, so Kästel, "im Rahmen des wirtschaftlich vertretbaren" agieren. Dabei scheint, wie ein Stadtrat weiß, die BIMA "auf einem hohen Roß" zu sitzen. Man habe, betont Kästel, der sich zu seinen "Wertvorstellungen" nicht äußern möchte, eine Verpflichtung gegenüber dem Steuerzahler. Dabei muss die BIMA schon einige Zeit auf Mieteinnahmen verzichten. Guller-Informationen zufolge zahlt Babcock & Brown seit Beginn des Insertionsverahrens nicht mehr die eigentlich pro Monat fälligen 40.000 Euro. Man habe, so ein Stadtrat, gedroht, andernfalls den Flugbetrieb einzustellen.

 
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