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vom 05. Mai 2011 , Stadtanzeiger
Flugplatz-Ausschreibung mit "sehr guter Resonanz"
Freiburger Verkaufsleiter der BIMA erhielt seit Freitag viele Anfragen
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LAHR (rö). Erste Reaktionen auf eine vergangenen Freitag von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) gestarteten gebündelten Ausschreibung für die 210 Hektar umfassenden Flugbetriebsflächen auf dem Lahrer Flugplatz sowie die Anteile an der Betreibergesellschaft Black Forest Airport Lahr GmbH (BFAL). „Wir haben eine sehr gute Resonanz“, betonte gestern der Abteilungsleiter Verkauf des BIMA-Verkaufsteams Freiburg,Markus Kästel, gestern auf Anfrage. Man stehe natürlich „ganz am Anfang des Verfahrens“, so Kästel, der sich wie auch der Lahrer OB Dr. Wolfgang Müller und sein Friesenheimer Amtskollege Armin Roesner zuversichtlich zeigt, dass es nach dem Ausstieg zunächst der englischen Investorengruppe Wiggins, später Plane Station, und jetzt der Australier Babcock & Brown „durchaus die Basis gibt, gute Möglichkeiten zu entwickeln.“ Dies mit einer fliegerischen Nutzung, wobei der Abteilungsleiter mit der Stadt Lahr, der Gemeinde Friesenheim und der Industrie- und Gewerbezentrum (IGZ) Raum Lahr GmbH „starke Partner“ an der Seite potentieller Investoren sieht. Zum im Raum stehenden Verkehrswert des Flughafenareals einschließlich Hallen und sonstiger Aufbauten will Kästel keine Angaben machen. Die Kaufpreisvorstellung der BFAL für die Gesellschaft einschließlich der vorhandenen Fluglizenzen liegt bei 950000 Euro. Man könne „keinen Flugplatz über einen Kamm scheren“, meint der Mann von der Verkaufsfront, der auch mit den Verantwortlichen von Babcock & Brown in engem Kontakt stand, als die in finanzielle Turbulenzen geratenen Australier rund eineinhalb Jahre lang vergeblich nach einem Investor, der alles übernimmt, oder einem strategischen Partner Ausschau hielten. Derweil half auch die auf Besucher der Europa-Parks beschränkte Passagierflug-Lizenz nicht weiter. Im Zuge der Abschiedstendenzen bei Babcock & Brown lag und liegt das Projekt auf Eis und der Europa-Beauftragte der Australier, Martin W. Rey, wollte sich zum Lahrer Flugplatz mittlerweile „gar nicht mehr äußern“. Auch mit Blick auf den Europa-Park sieht Markus Kästel Möglichkeiten für neue Investoren, aber auch Anlass für Dankesworte an den bisherigen Betreiber dafür, „dass er auch in der Durststrecke der Krise durchgestanden hat.“ Dies sieht auch der Lahrer OB so. Müller: „Wenn man über das Engagement von Babcock & Brown in Lahr spricht, darf man diese Leistungen nicht vergessen.“ Seit 2005 habe Direktor Martin Rey mit Babcock „dafür gesorgt, dass in Lahr geflogen wird.“ Dafür soll auch der künftige Investor sorgen. BIMA-Abteilungsleiter Kästel macht sich bei der Suche auf einen längeren Zeitraum als den 15. Juni, Fristende des Insertionsverfahrens, gefasst, hat aber keinen Zweifel, dass diese Suche erfolgreich enden wird. Dies könne die BIMA zwar „nicht richten“, aber immerhin verfüge der Flugplatz über „jede Menge Pfunde“. Schließlich müssse „der Markt zeigen, wo er den Wert dieser Immobilie sieht“. Die ersten Anrufe und andere Kontakte stimmten ihn optimistisch. |
