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vom 16. Dezember 2009 , Stadtanzeiger
Entwicklung des Flugplatzes derzeit „in der Schwebe“
Verhandlungen wegen Europa-Park-Gästen und Abschiedsgedanken der Betreiber
(rö)
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Lahr (rö). Unklarheit beim Lahrer Flugplatzbetreiber Bacock & Brown, ob und wie es mit Flügen mit Gästen des Europa-Parks weitergeht. Die Verhandlungen befänden sich derzeit „in einem Schwebezustand“, betont der Geschäftsführer der Black Forest Airport Lahr (BFAL) GmbH, Axel Großmann. Grund: Die australische Investorengruppe befindet sich nach finanziellen Turbulenzen, im Rahmen derer sie sich mit ihren Banken auf ein „Restrukturierungsprogramm“ geeinigt hatte, auf der Suche nach einem Partner, der beim Lahrer Flugplatz mit ins Boot steigt, und würde den Flugplatz am liebsten völlig einem anderen Betreiber übergeben. Beim Flughafen müsse man sehen, wie es weiter geht, betont Europa-Park-Sprecherin Caroline Haßler, die sich mit der Auslastung der Flüge von 75 Prozent in diesem Jahr, allesamt aus Wien, „sehr zufrieden“ zeigt. Durch die entsprechenden Marketingmaßnahmen seien auch mehr Besucher, insbesondere mit dem Auto und Bus, in den Europa-Park gekommen. Laut Axel Großmann starteten und landeten in diesem Jahr jeweils 18 Flugzeuge aus und gen Wien mit insgesamt rund 2600 Gästen. Gemessen an den ursprünglichen Erwartungen nicht allzuviel, aber die Auslastung, so der BFAL-Geschäftsführer, sei gut gewesen. Man werde, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, schauen, wie es weiter geht. Man sei mit Bacock & Brown weiter in Gesprächen, betont Caroline Haßler. Mit Blick auf die Zukunft müsse aber klar sein, wer den Flugplatz betreut und die Flugkapazitäten einkauft. Im Gespräch sei man auch mit den anderen Regionalflughäfen Basel-Mühlhausen und Karlsruhe-Baden, betont die Sprecherin des Europa-Parks, die erwartet, dass in diesem Jahr der Besucher-Rekord über der Vier Millionen-Marke erneut gebrochen wird. Der größte Teil komme mit dem eigenen Pkw oder dem Bus. Fluggäste hingegen, so Haßler, spielten noch keine so große Rolle. |
