BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 7. Februar 2009   ,         BI-Recherche


 

Ausverkauf geht weiter

Am 6. Februar 2009 erscheint auf der Webseite des Flugplatz-Betreibers Babcock & Brown eine Mitteilung über die aktuelle Finanzsituation und den "Business plan" für die kommenden Monate.

Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

 

Aktienhandel bleibt weiterhin ausgesetzt
Aufgrund der äußerst angespannten Finanzsituation bleibt der Handel der Babcock & Brown Aktien weiterhin ausgesetzt.

Banken akzeptieren Business Plan
Der von Babcock & Brown vorgestellten Businessplan wurde von den Banken zähneknirschend akzeptiert. Allerdings nur unter der Bedingung, dass der Verkauf von B&B-Eigentum beschleunigt vorangetrieben wird. Nur durch den Ausverkauf des B&B Imperiums kann man noch zu dringend notwendigem Geld kommen, um die Kreditlast zu verringern.

Sanierungsplan
Sollte der Sanierungsplan nicht zum schnellen Erfolg führen, so wird Babcock & Brown Limited unter Zwangsverwaltung gestellt. Hier die Originalpassage der B&B Pressemitteilung:
"In the absence of the restructuring of the subordinated notes taking place it islikely that Babcock & Brown Limited, the listed entity, will be placed inadministration within the coming weeks. If that occurs, it is also likely that theshares of Babcock & Brown Limited will be delisted from the ASX."

Parallelen zu Wiggins/Planestation
Im Dezember 2003 berichtete die BI über die Situation des damaligen Betreibers Wiggins/Planestation (siehe Archiv 11.Dezember 2003). Auch damals wurde von Zwangsverwaltung und Insolvenz gesprochen. Bis zur endgültigen Insolvenz von Planestation dauert es dann noch eineinhalb Jahre.

Stellenabbau geht weiter
Kostenreduzierung und Stellenabbau werden weiter vorangetrieben. Das Management-Team hofft, dass die Gehälter der B&B-Mitarbeiter auch weiterhin bezahlt werden können. Der Abbau von Arbeitsplätzen gestaltet sich allerdings schwierig, da viele B&B-Mitarbeiter auch größere B&B-Aktienanteile halten. Zum drohenden Verlust des Arbeitsplatzes kommt nun auch noch der Verlust durch nahezu wertlose Aktienpakete.

Quellen:
http://www.babcockbrown.com
http://www.finanznachrichten.de

 
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