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vom 29. November 2008   ,         BI-Recherche


 

Babcock & Brown: Aktienhandel erneut ausgesetzt

Nach dem dramatischen Absturz der Babcock & Brown (B&B)-Aktie wurde der Handel am Mittwoch vergangener Woche (19.Nov.) eingestellt. Der dramatische Wertverfall in den letzten Monaten um 99% und die hohe Schuldenlast des Konzerns machten diesen Schritt notwendig. Erste Finanzexperten sprechen schon vom Ende von Babcock & Brown.

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Aktienhandel ausgesetzt
Die B&B-Aktie wurde im Laufe der letzten Wochen immer mehr zurückgestuft, zuletzt auf den Wert "C/CCC". Der eingestellte Aktienhandel ist eine Folge von Meinungsverschiedenheiten zwischen B&B und einer deutschen Gläubigerbank. Falls eine Einigung erzielt werden kann, soll der Handel wieder aufgenommen werden. Babcock & Brown selbst geht davon aus, dass der Handel Anfang Dezember wieder beginnt.

Arbeitsplätze werden abgebaut
Im Sommer 2008 waren 1600 Mitarbeiter bei Babcock & Brown beschäftigt. Heute sind es noch 1450. Es ist geplant, nachdem heute noch 1450 Mitarbeiter beschäftigt sind, weitere 600 Stellen kurzfristig abzubauen. Andere Quellen sprechen davon, dass 2/3 der Arbeitsplätze bei B&B wegfallen sollen.

Direktoren treten zurück
Am 24.November 2008 sind zwei weitere B&B-Direktoren zurückgetreten. Einige Monate zuvor verließen schon die B&B-Gründer Jim Babcock und Phil Green das Unternehmen.

Ende von Babcock & Brown?
In Expertenkreisen wird schon spekuliert, ob eine Rettung von Babcock & Brown überhaupt möglich ist. Ohne finanzielle Hilfe von externen Banken wird es wohl nicht gehen. Schließlich hat B&B einen Schuldenberg von über 3,1 Milliarden Australischer Dollar angehäuft. Der profitable Bereich Windkraft (BBW) möchte sich vom Mutterkonzern Babcock & Brown lösen. BBW (Babcock & Brown Windpartners) will sich einen neuen Namen zulegen, um sich von der äußerst negativen Entwicklung des Mutterkonzern B&B zu distanzieren.

 
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