BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 25. März 2008   ,         Badische Zeitung


 

Wiener freuen sich auf den Europa-Park

Am Ostersamstag traf die erste von neun Maschinen aus der österreichischen Hauptstadt ein

 

LAHR (wob). Tief "Melly" mit kräftigem Wind, Schneeflocken und winterlichen Temperaturen konnte den Kurzurlaubern aus Wien nichts anhaben, die am Ostersamstag auf dem Black-Forest-Airport landeten. Zwei Tage Abenteuer pur im Europa-Park inclusive einer Übernachtung im "El Andaluz" standen auf dem Reiseprogramm der rund 100 Fluggäste. Am Ostersonntag flogen sie wieder in ihre Heimatstadt zurück.

Es ist Ostersamstag kurz vor neun Uhr, windig, kalt und ungemütlich auf dem Black-Forest-Airport. Zwei Polizeibeamte versehen ihren Dienst. Mit ihnen das Bodenpersonal auf dem Flugplatz, die Bediensteten für die Gepäckabfertigung, Elke Günter von der Presseabteilung sowie Dorothee Geldreich, Managerin im Europa-Park. Vor der Halle stehen die Shuttle-Busse bereit, um die Gäste aus Österreichs Hauptstadt in wenigen Minuten zum Freizeitvergnügen nach Rust zu fahren. "Wir sind optimistisch" , sagt die Managerin des Europa-Parks. Die Marketingaktivitäten würden greifen, der Bekanntheitsgrad des Parks sei in Österreich gestiegen. Man habe für den Osterflug von Wien nach Lahr ein Komplettpaket angeboten, das über den Reiseveranstalter Dertour abgewickelt wurde. Für Flug, Eintritt in den Europa-Park und Übernachtung im "El Andaluz" entstünden Kosten pro Person ab 279 Euro.

Pünktlich um 9.02 Uhr schwebt der Airbus A 319 der Niki-Lauda-Flotte aus dichtem Nebel auf die Landebahn, setzt auf und rollt vor die Abfertigungshalle. Für 100 Fluggäste aus Wien, die in der Chartermaschine sitzen, bedeutet der Lahrer Flughafen das "Tor zum Europa-Park" . Sie freuen sich auf das zweitägige Abenteuer im Freizeitpark in Rust. "Das Wetter spielt keine Rolle" , sagen die ersten Gäste, die der Maschine entsteigen und von kräftigen Windböen empfangen werden. Zur Begrüßung ist auch die Euromaus gekommen, schüttelt am Gangway den Kindern die Hand und lässt sich fürs Familienalbum der Gäste fotografieren.

Rund die Hälfte der Passagiere, die am ersten der neun geplanten Passagierflüge aus Wien teilgenommen haben, sind Kinder und Jugendliche. So auch Veronika (8) und Maria (11), die von ihrer Mutter Brigitte Drs begleitet werden und zum ersten Mal den Europa-Park besuchen. "Die Kinder freuen sich riesig" , sagt die Mutter. Die Reise gab's zum Nulltarif, denn sie wurde bei einem Preisausschreiben in einer Wiener Bäckerei gewonnen. Auf den Silverstar und die Neuheiten 2008 im Europa-Park freuen sich auch Alexander und Leonidas Servatka aus Wien. Sie entsteigen ebenfalls in Begleitung ihrer Mama nach 72 Minuten Flugzeit dem Airbus 319. Doch auf Karin Servatka wartet über die zwei Ostertage Arbeit in Rust. Als Journalistin hat sie den Auftrag, für das österreichische Magazin "Madonna" über den Europa-Park und die Neuigkeiten dieser Saison zu berichten. Sechs weitere Passagiere gehören ebenfalls der "schreibenden Zunft" in Österreich an. Auch sie haben vor, den Freizeitpark in Rust mit seiner ganzen Vielfalt und seinem Nervenkitzel ihrer Leserschaft bekannt zu machen.

In kurzer Zeit haben die Passagiere ihr Gepäck in Empfang genommen und sitzen im Shuttle-Bus Richtung Europa-Park.

 
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