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vom 24. Juni 2007 , Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.
P R E S S E M I T T E I L U N G
Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.
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BI appelliert an Verantwortung für die Umwelt Nachdem der Passagier-Bedarfsflugverkehr zum/vom Europa-Park Rust im Juni 2006 vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt wurde, soll der Betrieb des Sonderflughafens Lahr in der kommenden Woche aufgenommen werden. Die "Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr" bedauert, dass durch den bevorstehenden Flugverkehr Menschen und Umwelt zusätzlich belastet werden. Durch die angekündigten Spaßflüge, die nur dem Vergnügen einiger weniger Menschen dienen, wird die Atmosphäre unnötig mit weiterem CO2 und anderen klimaschädlichen Stoffen belastet. Und dies nur, damit ein Privatunternehmen seine Umsätze steigern kann. Solch fahrlässiges Handeln widerspricht allen öffentlichen Erklärungen, die Umwelt zu schützen. Auch die Lokalpolitiker tragen durch die Unterstützung dieser "Fun"-Flüge dazu bei, dass sich der Treibhauseffekt und somit die globale Erderwärmung beschleunigen. Kohlendioxid-Belastung durch Flugzeugverkehr schädigt die Atmosphäre bis zu vier mal stärker als CO2-Ausstoß auf der Erdoberfläche. Wer Verantwortung für die Umwelt übernehmen will, darf solche Spaßflüge, die nur touristischen oder freizeitorientierten Zwecken dienen, nicht unterstützen. Urlaubsflüge zum Taxipreis darf es in Zukunft nicht mehr geben. Im Zeitalter von PKW-Fahrverboten in deutschen Innenstädten sind Vergnügungs-Flüge, wie sie der Europa-Park plant, nicht mehr akzeptabel. Täglich wird dem Bürger vermittelt, wie weit die Klimaveränderung schon fortgeschritten ist - nur den Europa-Park und den Black-Forest-Airport scheint dies nicht zu kümmern. Begriffe wie Kyoto-Protokoll, Emissionshandel, CO2-Steuer, usw. machen deutlich, wie ernst es um unsere Umwelt bereits steht. Einen weiterer Kritikpunkt sieht die BI darin, dass für diese Umweltschädigung öffentliche Steuermittel ver(sch)wendet werden. Um den Passagierflugverkehr zu ermöglichen sind hohe sechsstellige Beträge aus der Landeskasse notwendig, wie beispielsweise für Sicherheitsdienste und Kontrollen. Anstatt einen Freizeitpark mit Steuergeldern zu subventionieren, sollte sich die Landesregierung auf sinnvollere und zukunftsträchtigere Projekte konzentrieren. Alle sind sich einig: der Klimawandel kommt und wird durch solche fragwürdigen Vergnügen noch zusätzlich beschleunigt. Die BI erwartet daher vom Initiator des Passagierflugverkehrs - Herrn Roland Mack - zukünftig mehr Verantwortung für die Umwelt. Hierzu zählt beispielsweise die Anreise der Europa-Park-Besucher mit der Bahn statt mit dem Flugzeug. Die Vorstände der BI |
