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vom 23. Dezember 2005 , Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.
Jahresrückblick der BI
Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.
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Der schon zur Tradition gewordene Jahresrückblick zum Geschehen auf dem Lahrer Flugplatz, verheißt auch im vergangenen Jahr 2005 Nichts Gutes. Wieder einmal ist ein Jahr verstrichen, in dem Nichts bewegt wurde. Im Verlauf des Jahres 2005 gab es viel Auf und Ab. Aber außer den üblichen Versprechungen wurde von den Verantwortlichen nicht viel geleistet. Ende 2005 sind nur noch 26 Mitarbeiter am Flugplatz beschäftigt - weit entfernt von den Tausenden versprochener Arbeitsplätze. Ende des Plane-Station-Traums Zu Beginn des Jahres 2005 zeichnen sich erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Betreibers "Plane Station" (PTG) ab. Jahre zuvor hatte die BI schon vor den windigen PTG-Geschäften gewarnt. Alle Verantwortlichen wollten dies nicht hören. PTG löst Anfang des Jahres ihr Flughafen-Netzwerk auf. So wird beispielsweise im Januar der Flughafen Schwerin/Parchim von PTG aufgegeben. Im Juli muss PTG Insolvenz anmelden. Der Lahrer Flugplatz erhält somit keine weiteren Gelder mehr von Plane Station. Land bleibt hart Im April 2005 legt das Land gegen die Passagierfluggenehmigung Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein und will den Rechtsstreit um Passagierflug bis zum Ende gehen.Die Landesregierung sieht für den Flughafen Söllingen erhebliche Konkurrenz, wenn auch in Lahr Passagierflug stattfinden sollte. Ministerpräsident Günther Oettinger möchte keine Entscheidung für oder gegen Lahr treffen. Stattdessen beginnen Gespräche mit den Beteiligten in Lahr und Söllingen. Neuer Investor kauft Flugplatz Lahr zum "Schnäppchen-Preis" Nach dem Ende von Plane Station wird der Black Forest Airport Lahr (BFAL) im September für 500.000 Euro an den neuen Investor "Babcock & Brown" verkauft. Im Dezember tritt im Internet der "wirkliche" Eigentümer und Betreiber des BFAL auf. Die "Churchill Airport Worldwide" (CAW) gibt an, dass sie in "Kooperation mit Babcock & Brown den Flugplatz Lahr besitzt und betreibt". Bis Ende 2005 ist nicht klar, was die drei CAW-Direktoren nun wirklich mit dem Flugplatz zu tun haben. Der Europa-Park soll helfen Ein neuer Investor braucht natürlich ein neues Konzept: Im November verkündet Babcock & Brown dass die Low-Cost-Flüge nicht mehr weiterverfolgt werden. Stattdessen will man Gäste für den Europa-Park einfliegen. Nur Lahr käme für dieses Vorhaben in Betracht, da von Basel und Söllingen die Transferzeiten "Flugplatz-Park" zu lange wären. Der nahe gelegene Flughafen Straßburg wird vorsorglich garnicht erwähnt. Man vergleicht sich mit Disneyland Paris (bei dem übrigens die Transferzeiten zwischen 1 und 2,5 Stunden liegen). |
