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vom 22. Dezember 2005 , Badische Zeitung
“Neues Konzept erfordert neue Genehmigung”
BI zum Thema Flugplatz
von Hagen Späth
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LAHR/SCHUTTERWALD. Für die Mitglieder der Bürgerinitiative gegen den Flugplatz Lahr, die sich am Donnerstagabend in Schutterwald im Gasthaus “Zum Pflug” trafen, steht inzwischen ein völlig neues Konzept im Raum, für das es in ihren Augen auch einen neuen Genemigungsantrag bräuchte. Mit dem Besitzerwechsel von der Plane Station Group hin zu Babcock & Brown ist ein Strategiewandel hinsichtlich der Ziele des anvisierten Flugverkehrs einher gegangen. Wollten die Vorgänger noch von Lahr aus Billigflüge anbieten, so wollen die neuen Besitzer in Zusammenarbeit mit dem Europa-Park in erster Linie Flüge nach Lahr organisieren, um zusätzliche Besucher für den Freizeitpark zu rekrutieren. “ Die Basis ist jetzt eine ganz andere, also müssen die Betreiber für ihr Konzept auch eine neue Genehmigung beim Regierungspräsidium beantragen” , sagte Dieter Oschwald vom Vorstand der BI. Die von Plane Station beantragte Passagierfluggenehmigung war von der Freiburger Genehmigungsbehörde versagt, die Entscheidung dann aber vom Verwaltungsgerichtshof in Mannheim kassiert worden. Derzeit prüft das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, ob die Verweigerung rechtlichen Bestand hat. Die BI hält die Argumentation des Europa-Parks, allein durch zusätzliche Flüge bis zu 800 000 neue Besucher, vorwiegend aus Osteuropa und aus Skandinavien, nach Rust zu bringen, für nicht stichhaltig. Wenn der Europa-Park erkläre, die Flugplätze Mulhouse oder Straßburg seien zu weit entfernt und den Besuchern die Anfahrt von dort nicht zuzumuten, dann sollten sich die Park-Betreiber einmal mit Disneyland bei Paris beschäftigen. Dort werde Besuchern eine Anfahrt von den Flughäfen Orly oder Charles de Gaulle mit über einer Stunde bis zum Park durchaus zugemutet. Beharrlich drängen die BI-Mitglieder bei den verantwortlichen Stellen darauf, das Thema Entwässerung der Lande- und Startbahn nicht aus den Augen zu verlieren. Immer noch sei nichts passiert, um die harnstoffhaltigen Enteisungsmittel, die im Winter auf die Flieger gesprüht werden müssen, umweltgerecht zu entsorgen. Die Erlaubnis, ohne Entwässerung zu arbeiten, laufe Ende des Jahres aus. cript language="JavaScript"> -- r name1 = "Edg"; r name2 = "ar L"; r name3 = "aug"; cument.write(name1 + name2 + name3); --> script> om Vorstand hat Informationen über “ Churchill Airports Worldwide” gesammelt, die Tochtergesellschaft von Babcock & Brown, die den Black Forest Airport Lahr betreiben soll. Hinter der erst Anfang des Jahres gegründeten Gesellschaft verbergen sich nach den eigenen Angaben des Internet-Auftritts (churchillairports.com) nur drei Personen: die Direktoren Paul Lush, Al Romeu und Clive Condie. Alle drei sollen über 20-jährige Erfahrung im Management von Unternehmen verfügen und sich aus gemeinsamer Tätigkeit für Alterra Partners, einer Flughafengesellschaft im Besitz von Bechtel und Changi (Frachtflugplatz von Singapur), kennen. Lush sei zudem Direktor des internationalen Flugplatzes von Costa Rica gewesen, Condie von Luton, Lima und Curacao. Churchill befinde sich zurzeit in Verhandlungen zum Kauf einer Anzahl weiterer Flugplätze. Weitere konkrete Angaben seien rar, eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme fehle. |
