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vom 8. Oktober 2005 , Badische Zeitung
Herrenknecht will Klarheit
Initiative für Flugplatz Lahr
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LAHR (dü). In einer großen Anzeige (siehe Seite 15) fordern Martin Herrenknecht als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens und der Betriebsratsvorsitzende Hartmut Kaiser die Landesregierung auf, schnellstmöglich grünes Licht für den Passagierflug in Lahr auf privatwirtschaftlicher Basis zu geben: „Wer sich hinter Gerichts- und Revisionsverfahren verschanzt, muss sich fragen lassen, ob er unparteiisch, souverän und offen die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Region und in ganz Baden-Württemberg vertritt“, heißt es in dem von weiteren Mitgliedern der Belegschaft unterzeichneten Anzeige. Man erwarte Klarheit noch vor den Landtagswahlen im März kommenden Jahres. Gespräche von Oettinger mit Babcock und Müller Unterdessen wurde bekannt, dass Ministerpräsident Günther Oettinger in der kommenden Woche Gespräche mit Vertretern von Babcock & Brown (B & B) und Oberbürgermeister Müller führen wird. Zudem soll das Thema am Dienstag im Kabinett behandelt werden. Ein Vertreter der Münchner B & B-Dependance äußerte sich gestern gegenüber der Badischen Zeitung optimistisch: „Wir glauben, dass man auf dem Lahrer Flugplatz etwas gestalten kann.“ Am Montag soll die Übernahme der insolventen Plane Station Group Thema einer Gesellschafterversammlung von Babcock & Brown sein. Das ursprünglich für diesen Tag vorgesehene Pressegespräch in Lahr soll nun eine Woche später stattfinden. „In der Zwischenzeit habe ich meinen alten Optimismus fast schon wieder“, meinte Lahrs Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller. Er setzt seine Hoffnungen auf den neuen Kultusminister Helmut Rau: „Ich denke, dass sein politischer Einfluss in Stuttgart nach seiner Ernennung gestiegen ist. “ |
