BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 26. September 2005   ,         Badische Zeitung (Kommentar)


 

Neue Hoffnung beim Flugplatz

von Bruno Kohlmeyer

 

Die (endgültige?) Lösung ist jetzt doch schneller gekommen, als man hoffen konnte. Martin Herrenknecht hatte in Sorge um den Erhalt des Lahrer Flugplatzes mit eigenem Geld wenigstens eine Überbrückungshilfe ermöglichen wollen, jetzt scheint bereits der große Investor an Land gezogen. Und diesen hätte man als Anschlusslösung nach dem Herrenknecht’schen Engagement benötigt. Jetzt richten sich alle Blicke auf das australische Unternehmen Babcock & Brown, von dem man hofft, dass nach einem für Lahr positiven Ausgang des Gerichtsverfahrens in Leipzig schnell etwas geschieht. Zweifel in die finanzielle Solidität sollten bei einer Passagierfluggenehmigung nun keine Rolle mehr spielen. Eine Situation, auf die vielleicht die Landesregierung noch hoffte, um einer Passagierfluggenehmigung doch noch vermeiden zu können. Aus Lahrer Sicht ist ein neuerlicher Etappensieg festzuhalten. Ob damit auch schon der Zieleinlauf verbunden ist, das wissen wir nicht. Dass aber so schnell ein international investierendes Unternehmen für den Platz Lahr gewonnen werden konnte, berechtigt zu Hoffnungen auf eine mittelfristig gute Entwicklung.Wenn das Leipziger Urteil auf dem Tisch liegt, wird man schnell sehen, wie ernst die Investition gemeint ist. Denn dann beginnt erst die Zeit der großen Investitionen. Zehn Millionen Euro soll allein die Piste kosten.

 
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