BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 19. August 2005   ,         Badische Zeitung


 

Herrenknecht würde mithelfen

Rettungsaktion für Flughafen

von Bruno Kohlmeyer

 

LAHR (bko). Der Schwanauer Unternehmer Martin Herrenknecht hat jetzt offiziell mitgeteilt, dass er sich an einer Rettungsaktion für die Lahrer Flugplatzbetreiberfirma beteiligen würde. Allein oder mit anderen. Aus der Sicht von Herrenknecht geht es darum, diese Betreiberfirma solange fortzuführen, bis ein großer Investor sich für dieses Unternehmen und letztlich auch für den Kauf der dazu notwendigen Flächen findet. In welcher Form Herrenknecht einsteigt, ist bislang offen, weil der Zwangsverwalter von Plane Station das Szepter in der Hand hat. Fest steht so viel, dass hinter den Kulissen Verhandlungen auch mit den Rechtsvertretern von Plane Station in Hamburg laufen, damit das Auffangen der Black Forest Airport Lahr zügig möglich ist. In Lahr ist man insofern von Plane Station abhängig, weil nicht bekannt ist, ob das englische Unternehmen in Bausch und Bogen an den Mann gebracht werden soll und kann, oder ob man auch Teile wie Lahr weitergeben will. Herrenknecht sieht sich als Sachwalter der Lahrer Angelegenheiten zumindest auch bis zu dem Zeitpunkt, als die beantragte und sehnlichst erhoffte Passagierfluggenehmigung erteilt wird. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig soll im September/Oktober über die Nichtzulassungsbeschwerde des Landes entscheiden. Die Black Forest Airport Lahr GmbH kann von Plane Station kein Geld mehr erwarten, obwohl sie dies natürlich bräuchte. Dem Vernehmen nach haben die Herrenknecht-Vertreter vor kurzem im Lahrer Rathaus beim Sondierungsgespräch einmal eine Summe von 300000 Euro genannt, mit der man einsteigen würde. Sofern notwendig.

 
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