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vom 23. Februar 2005 , Lahrer Zeitung
EU-Jet HINTERGRUND
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LZ Hintergrund: EU-Jet Der Billigflieger EU-Jet, der seit Juni 2004 eine hundertprozentige Tochter der Plane Station Group ist, operiert vorwiegend von Manston in der englischen Grafschaft Kent aus. Sitz der irischen Fluglinie ist Shannon. Ingesamt fliegt die Gesellschaft seit September 15 Ziele in England, Irland und Kontinentaleuropa an - darunter Amsterdam und Mallorca. Ab dem Flugplan für Frühjahr und Sommer 2005 soll die Zahl der Destinationen auf 29 steigen. Sollte EU/Jet schon bald ab Lahr fliegen können, wäre dies der erste deutsche Abflughafen. Im vierten Quartal 2004 zählte EU-Jet 105.000 Passagiere. Die Planung 2005 sieht eine Steigerung auf 881.000 Passagiere vor, und in 2006 werden 1,52 Millionen angestrebt. Die Flotte von EU-Jet ist mit fünf modernen Maschinen vom Typ Fokker 100 mit 108 Sitzplätzen recht überschaubar. in 2006 soll eventuell eine sechste Maschine hinzukommen, doch auch ohne die Aufstockung hat die Gesellschaft noch Kapazitäten, denn die Jets fliegen derzeit im Schnitt nur 8,2 Stunden, während Flieger etwa von Ryanair gut zwölf Stunden am Tag in der Luft sind. Derzeit schreibt die noch junge Gesellschaft EU-Jet noch rote Zahlen. Ab Juni dieses Jahres will man aber zumindest kostendeckend arbeiten. Die momentane Auslastung der EU-Jet-Flieger wird von Insidern als eher bedenklich eingestuft. Im Oktoer waren die Plätze in den Maschinen von EU-Jet zu 34 Prozent besetzt. Im November waren es mit 37 Prozenz etwas mehr. Mit 51 Prozent weist die Linie nach Shannon den besten Wert auf. Insider munkeln deshalb, dass EU-Jet schon bald vor dem Aus stehen könnte, wenn sich die Werte nicht bald deutlich verbessern. Der Gründer und Chef von EU-Jet, PJ McGoldrick, ist in der Branche der Billigflieger kein Unbekannter. Er nämlich war es, der den bekannten Billigflieger Ryanair groß gemacht hat. Diese Übung soll er nun bei EU-Jet wiederholen. |
