BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 25. Dezember 2004   ,         BI


 

Jahresrückblick der BI

BI

  <>In 2004 konnte auf dem Flugplatz -wie schon in den Jahren zuvor- nichts bewegt werden. Gekennzeichnet war dieses Jahr von vielen Versprechen seitens des Betreibers "Plane Station" (PTG) und der Ablehnung der Passagierfluggenehmigung durch das Regierungspräsidium.

Turbulenzen

Das Wort, das die vorherrschende Stimmung bei Plane Station am besten wiederspiegelt ist das Wort "Turbulenzen". Turbulenzen beim Aktienkurs, beim Frachtfluggeschäft, beim Billigflieger EUjet, auf dem Flugpaltz Lahr und zuletzt beim Flughafen Parchim.

Aus Wiggins wird Plane Station

Im Januar wird der Name des Betreibers "Wiggins Group plc" in "Plane Station Group" geändert. Finanzspritzen von Investoren verhindern die drohende Insolvenz. Kurzfristig sorgt im Februar ein vermeintlicher Flugplatz-Interessent "Sukhoi" für Verwirrung. Die Interessenten werden aber bald als Betrüger entlarvt.

Ende März 2004 kommt das "AUS" für den Passagierflug vom Regierungspräsidium in Freiburg.

Sparmaßnahmen bei PTG

Ab April wird die Plane Station Group durch den neuen Geschäftsführer Martin May "saniert". Die Hälfte des Personals wird entlassen. So auch die Geschäftsführerrin des Black Forest Airports, Ann Reynolds (Juli). Sparmaßnahmen sollen der Plane Station Group das Überleben ermöglichen.

Im September beginnt die Billigfluglinie EUjet mit dem Flugbetrieb in Manston/GB. Plane Station hält zum damaligen Zeitpunkt 30% der EUjet-Anteile. Die Flugzeuge sind nur teilweise ausgelastet, was zu erheblichen finanziellen Verlusten bei PTG führt.

Halbjahresbericht katastrophal

Nach Bekanntwerden der Halbjahreszahlen stürzt der Aktienkurs von 45 auf 12 pence. Kein Wunder, denn im ersten Geschäftshalbjahr wurden Verluste von nahezu 12 Millionen Euro angehäuft.

Wieder Rettung in letzter Minute

Am 16.Dezember zieht PTG wieder den Kopf aus der Schlinge und verschafft sich mit einer Kapitalerhöhung um 42 Millionen Euro wieder Luft. Insider vermuten, dass dieses neue Kapital bis September 2005 "verbraucht" sein wird. Der Billigflieger EUjet wird zu 100% übernommen.


 
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