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vom 5. August 2004 , Badische Zeitung
BI fordert Alternativen zur fliegerischen Nutzung
Kritik an der angekündigten Beteiligung Lahrs an einer Klage
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LAHR (BZ). Durch die jüngsten Ereignisse sieht sich die Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr einmal mehr in ihrer Meinung bestätigt, "dass das Plane Station-Konzept scheitern musste", teilt die BI in einem Pressebericht über ihre jüngste Sitzung mit. Auch die Landesregierung sei zur Einsicht gekommen, das die Bedarfslage und die langfristige Landesplanung eine wesentliche Rolle in der Entscheidungsfindung spielen müsse. Von den Befürwortern des Flugplatzes sollte jetzt erkannt werden, dass ohne Subventionen kein Flugplatz betreibbar ist. Auf völliges Unverständnis stieß die Mitteilung von Oberbürgermeister Wolfgang G. Müller, dass sich der Zweckverband an einer Klage gegen die Ablehnung von Passagierfügen beteiligen wolle. Für ein so aussichtsloses Ansinnen sollten keine Steuergelder verschwendet werden, meint die BI. Die Initiative will in einem Schreiben das Regierungspräsidium zudem auffordern, die Frachtflug-Genehmigung für Lahr zurückzuziehen. Zum einen gebe es keinen Bedarf, zum anderen würden Auflagen nicht erfüllt, wie etwa die Entwässerung. Ferner befürchte die BI, so der Bericht weiter, dass aufgrund "der desaströsen finanziellen Lage des Betreibers" die sichere Durchführung des Flugverkehrs nicht gewährleistet sei. Es wäre an der Zeit, dass sich die Verantwortlichen "endlich Gedanken über Konzepte ohne Fliegerei machen". |
