BI gegen einen Flugplatz Lahr e.V.

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vom 6. Juli 2004   ,         Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V.


 

P R E S S E M I T T E I L U N G

Die Bürgerinitiative gegen einen Flugplatz Lahr e.V. begrüßt die Entscheidung der Baden Württembergischen Landesregierung, Passagierflüge ab Lahr nicht zu genehmigen.

 

Seit über 10 Jahren ist die BI bemüht eine sachbezogene Auseinandersetzung um den Flugplatz Lahr zum Vorteil der Region zu führen und fühlt sich nun durch die Stuttgarter Entscheidung voll bestätigt. Die bisherigen Genehmigungsverfahren - insbesondere die Frachtfluggenehmigung - haben aus bekannten Gründen zu keinem Erfolg geführt. Es wird jetzt Zeit, dieses wertvolle Areal im Raum Lahr einer anderen Nutzung zuzuführen. Auch dafür hat die BI im Laufe der Zeit viele Vorschläge gemacht.

Die BI fühlt sich in ihrer jahrelangen Argumentation bestätigt und ist erfreut darüber, dass in der Stellungnahme der Landesregierung nun unter anderem Themen wie Bedarf, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Planestation-Gruppe, Landesplanung, Raumordnung und öffentliche Sicherheit angesprochen werden.

Die Regierung in Stuttgart hat dem volkswirtschaftlich unsinnigen Kirchturmsdenken der lokalen Befürworter sowie den Partial-interessen der regionalen Wirtschaft eine klare Absage erteilt und statt dessen die gesamtheitliche Landesentwicklung in den Mittelpunkt gerückt.

Vor der abschließenden Beschlussfassung durch das Regierungspräsidium Freiburg ist noch einmal darauf hinzuweisen:

  • dass die Lärmbelastung (ähnlich wie bei dem Gefängnisneubau in Offenburg) für die Betroffenen gewürdigt und beachtet werden muss

  • dass das Planestation-Konzept intensiv hinterfragt wird
    (Ziele, Finanzierbarkeit, Realisierungschancen, Grundstücksinteressen der Planestation Gruppe, Strategieänderung der Planestation-Gruppe...)

  • dass die ausstehenden Bauauflagen (Entwässerungsauflagen, Sicherheitskonzept) endlich zu erfüllen sind

  • Warum die von den Befürwortern behaupteten Vorteile für Rust und den Fremdenverkehr nicht längst intensiver via Basel, Straßburg, Söllingen angegangen worden sind?(z.B. durch den angekündigten Shuttle-Bus-Verkehr des Europa-Parks nach Basel und Söllingen)

 
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