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vom 3. März 2004 , Badische Zeitung
Stimmen (zur Ablehnung des Passagierflugs)
Von unserem Redakteur Manfred Dürbeck
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"Es ist schon seltsam, wenn die Landesregierung eine politische Entscheidung dieser Tragweite so en passant bekannt gibt, ohne dass der Antragsteller in Kenntnis gesetzt wird.""Döring und Müller haben sich vergaloppiert. Sie missachten die Regeln des Wettbewerbs, die Interessen einer ganzen Region und die Rechtslage, die klar zugunsten von Lahr spricht. Ich appelliere an Ministerpräsident Teufel, dass er die Kandare wieder in die Hand nimmt und eine andere Entscheidung herbei führt. Im übrigen bin ich sicher, dass der Flugplatz Lahr aus dieser Sache als sieger hervor geht." Lahrs OberbürgermeisterWolfgang G. Müller (SPD) "Die Betreiber des Flugplatzes werden nun sinnvollerweise prüfen, ob sie den Rechtsweg einschlagen wollen. Ich bin der Überzeugung, dass der Staatsprotektionismus, wie ihn der angebliche liberale Minister Döring und sein Kabinettskollege Müller gegen das privatwirtschaftliche Engagement in Lahr betreiben, nicht von Dauer sein und voraussichtlich vor dem europäischen Gerichtshof scheitern wird." Peter Weiß,CDU-Bundestagsabgeordneter "Alle Bemühungen, für den Flugplatz die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche privatwirtschaftliche Entwicklung zu schaffen, scheinen jetzt zum Scheitern verurteilt. Es droht der einmalige Fall einzutreten, dass die Interessen einer Region von der Landesregierung zugunsten einer anderen vernachlässigt werden. Grundsätze des wirtschaftlichen Wettbewerbs werden dabei mit Füßen getreten." Walter Caroli,SPD-Landtagsabgeordneter "Dass die Minister Müller und Döring offensichtlich doch noch den Mut gefunden haben, dem volkswirtschaftlich und ökologisch unsinnigen Kirchtumsdenken ihrer südbadischen Parteifreunde und den Partialinteressen regionaler Unternehmen die rote Karte zu zeigen, nötigt selbst uns einen gewissen Respekt ab. Bleibt zu hoffen, dass auch der Ministerpräsident sich dieser Einsicht bis zur Entscheidung nicht weiter verweigern wird." Eckart Friebis,Grünen-Fraktionsvorsitzender im Regionalverband Südlicher Oberrhein "Wir sprechen uns als Dachverband der Badischen Wirtschaft, der die Interessen von 13 Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden vertritt, für die Genehmigung von Passsagierflügen aus. Wir tun dies im Einvernehmen mit den uns mittelbar angeschlossenen ca. 60 000 Unternehmen und den Ihnen bestens bekannten Herren Dr. Burda, Dr. Herrenknecht, Dr. Weizmann, Roland Mack, Hans Weber, den großen Unternehmen Duravit, INA und vielen anderen, die heute schon für einen erfolgreichen Einstieg in den Flugbetrieb (ohne Fracht) garantieren können. . . Wir bitten sie, den Antrag zeitnah zu genehmigen." Lothar Hainz als Vorsitzender und Karl-Heinz Wenig als Geschäftsführer der Vereinigung Badischer Unter-nehmerverbände in einem Schreibenan Ministerpräsident Erwin Teufel |
