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"Abenteuerliches" tut sich bei der Black Forest Lahr GmbH. Wie der Anwalt der englischen Wiggings-Group, Mehrheitsgesellschafter der Flugplatz Lahr Beteiligungen GmbH, gegenüber dem "Stadtanzeiger" betonte, seien nach dem Abgang des bisherigen Geschäftsführers beider Gesellschaften, Kurt Jäger, "abenteuerliche Geschichten" entdeckt worden.
Jägers Abgang ist inzwischen besiegelt: Die zwei Gesellschafter, die bei der entsprechenden Versammlung fehlten, haben inzwischen schriftlich zugestimmt. Wie Wiggins-Anwalt Frank Grell betonte, sei Jäger weiter Angestellter der Gesellschaft, als solcher aber "nicht mehr tätig".
Dem Vernehmen nach, brütet der Interims-Aufsichtsrat mit Wiggings-Chef Oliver Iny, dessen Stellvertreter Tony Freundmann und Hans Wäldin aus Lahr über Möglichkeiten, Jäger auch als Angestellten los zu werden. Wäldin mochte dazu keine Stellungnahme abgeben.
Unterdessen hat Wiggins einen Teil der vereinbarten Summen für die Übernahme der Anteile an frühere Gesellschafter überwiesen. Einige Gesellschafter haben Titel gegen Wiggins, wenn die vereinbarte Summe nicht bis zum 1. Dezember bezahlt ist, andere haben eine Frist bis zum zum 1. Februar eingeräumt. Wiggins soll versprochen haben, die "freiwilligen notariellen Schuldanerkenntnisse" (Anwalt Grell) zum vereinbarten Termin zu begleichen.
Völlig unklar scheint derweil, wie es mit dem Lahrer Flugplatz weiter geht. Ann Reynolds, die für Wiggins Jäger als Geschäftsführerin beerbte, hält sich derzeit am Sitz der Investoren-Gruppe in London auf. Ein Insider meint zu wissen, mit was die Geschäftsführerin beschäftig ist. Sie habe, heißt es, viel Arbeit, sich einen Einblick in die bisherige Geschäftspolitik zu verschaffen. Bisher habe sie schon einige "merkwürdige Dinge" ans Tageslicht gebracht.
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