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Die Wiggins Group hat „keine Probleme“ mit den Forderungen der Gemeinden an den Inhalt eines so genannten Konsens-Papiers. Wie gestern Vizepräsident Tony Freudmann nach einem Gespräch im Lahrer Rathaus, an dem neben Friesenheims Bürgermeister Armin Roesner, OB Wolfgang G. Müller, IGZ-Geschäftsführer Jürgen R. Gackstatter auch Kurt Jäger und John Jones, der Europa-Koordinator von Wiggins, teilnahmen, sagte, können alle Forderungen erfüllt werden. Sowohl hinsichtlich der Begrenzung auf fünf Flugbewegungen zwischen 22 und 24 Uhr, als auch hinsichtlich der Trainingsflüge, die in einem Jahr entfallen und für 2001 insbesondere in den Sommermonaten begrenzt werden sollen. Ebenfalls „no problems“ hat Tony Freudmann mit den verlangten kontinuierlichen Lärmmessungen wie der fünfjährigen Gültigkeit der Vereinbarung.
Trotz aller Übereinstimmung, so Roesner, werde es noch etwa sechs bis acht Wochen dauern, bis das Papier reif zur Unterschrift sei. Der Grund dafür: Mit dem Regierungspräsidium müssten Gespräche mit dem Ziel geführt werden, dass in der aktuellen Genehmigung auf die Vereinbarung verwiesen werde.
Konkrete Vorstellungen über die Pläne für den Flugplatz wollte gestern Tony Freudmann noch nicht vorlegen. Dies wolle Wiggins am 15. Mai tun. Neben der Presse sollen an diesem Tag potenzielle Kunden für den Frachtflug eingeladen werden. Freudmann bekräftigte, dass Wiggins dem Trend folgen wolle und als spezialisierter Frachtflug-Anbieter auftreten werde. Wachstumsprognosen von zwischen zwölf und 15 Prozent sprächen dafür. Allerdings werde Wiggins das Thema Passagiere nicht aus den Augen verlieren. So will Wiggins eine Studie in Auftrag geben, mit der der mögliche Bedarf an Passagier-Flügen für den Europa-Park ermittelt werden soll. Die Vorstellung, selbst in diesem Bereich auf dem Flugplatzareal tätig zu werden, hat Wiggins nach den Worten von Freudmann aufgegeben. Jegliche Tätigkeit werde neben der fliegerischen Nutzung den flugaffinen Bereich betreffen. Wie Kurt Jäger ergänzte, will man im Sommer mit etwa drei bis vier Maschinen pro Woche beginnen. Zwei davon sollen interkontinental eingesetzt werden.
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